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Kleiner Reiseführer

Die attraktivsten Reiseziele in Vietnam

 

    Hanoi

    Vietnams liebenswerte Hauptstadt entspricht nicht den Vorurteilen sozialistischer Großstädte. Eine schöne Altstadt mit engen Alleen erinnert viel eher an französische Kleinstädte. Die französische Kolonialzeit hat viel deutlichere Spuren hinterlassen als 40 Jahre Sozialismus. Sehenswürdigkeiten: Altstadt, See des zurückgegebenen Schwertes, Literaturtempel (Vietnams erste, 1076 gegründete Universität), Einbeinige Pagode, Ho-Chi-Minh-Mausoleum, verschiedene Pagoden und Tempel.

    Halong Bucht

    Diese Bucht gehört sicher zu den beeindruckendsten Landschaften der Erde. Tausende kleiner Inseln und Kalkfelsen voller Höhlen und Grotten im smaragdgrünen Wasser lassen die Legende glaubhaft erscheinen: Ein Drachen hinterließ diese Naturschönheit bei seiner Flucht ins Meer. Er soll zwar heute noch hier wohnen, aber bis zu seinem Auftauchen genießt man während einer Bootsfahrt alle Friedlichkeit und Ruhe dieser Welt. Für Gourmets: Mittags legen kleine Fischerboote an und verkaufen fangfrische Meeresfrüchte, die sofort an Bord zubereitet werden.

    Dien Bien Phu

    Im äußersten Nordwesten Vietnams an der Grenze zu Laos in einem schönen Tal fand 1954 die letzte und entscheidende Schlacht gegen die Franzosen statt. Die Fahrt in diese abgelegene Region führt durch eine beeindruckende Berglandschaft, vorbei an Dörfern einiger der vielen ethnischen Minderheiten Vietnams.

    Hoa Binh

    Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Muong und den weißen und schwarzen Thai - Minderheiten, die hier noch in ihren traditionellen Pfahlhäusern leben. Das Hoa Binh Hotel ist in einem solchen Pfahlhaus untergebracht. Hier werden traditionelle Tänze aufgeführt und typische Gerichte dieser Minderheiten serviert.


    Hoa Lu

    Die alte Kaiserstadt steht oft stellvertretend für die sogenannte "Trockene Halong Bucht", die wenige Kilometer entfernt bei Ninh Binh liegt. Unzählige Kalkfelsen inmitten eines Kanalsystems durch Grotten und Reisfelder können mit kleinen Booten besichtigt werden. Eine der romantischsten Landschaften Vietnams.


    Cuc Phuong Nationalpark

    Der größte Nationalpark Vietnams beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna - eine Reihe von Tierarten lebt nur noch in diesem Reservat. Unterstützt u. a. von der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft ist in diesem Park ein Gästehaus entstanden, von dem aus unter sachkundiger Leitung Ausflüge in dieses größte zusammenhängende Dschungelgebiet Vietnams unternommen werden können.


    Hue

    Die Kaiserstadt aus dem 19. Jahrhundert war lange Zeit kultureller und geistiger Mittelpunkt Vietnams. Nach vietnamesischer Meinung sind die Menschen hier besonders schön, romantisch und freundlich. Besichtigungen: Der alte Kaiserpalast, die "Verbotene Violette Stadt", die Zitadelle, die Thien Mu Pagode - eines der Wahrzeichen Vietnams. Höhepunkt ist eine Bootsfahrt auf dem Duftfluß zu einem der sechs Kaisergräber in der Umgebung Hues.


    Da Nang

    Die Straße von Da Nang nach Hue führt über den berühmten Wolkenpaß und ist wohl der spektakulärste Abschnitt der Nationalstraße Nr. 1. Der China Beach bei Da Nang ist bekannt für seine Wellen. Schon GIs während des Vietnam-Krieges nutzten die Zeit während eines "Rest and Recreation" Aufenthaltes zum Surfen. Heute bietet Da Nang das erste 5-Sterne Resort Vietnams und ist Ausgangspunkt für Touren nach Hoi An und My Son oder zu den Marmorbergen.


    Hoi An

    Die ehemalige Hafenstadt Faifo war jahrhundertelang ein sehr wichtiger Hafen in Südostasien. Hoi An blieb von den vielen kriegerischen Zerstörungen in Vietnam fast völlig verschont, so daß die Bausubstanz noch sehr gut erhalten ist. Vermutlich deshalb hat sich Hoi An zu einer Künstlerstadt gemausert und ist an Charme kaum zu überbieten.

    My Son

    Versunken im Dschungel liegen die Ruinen der ehemaligen Cham-Hauptstadt My Son - geheimnisvolle, bis zu 1500 Jahre alte Bauwerke mit sehenswerten Steinskulpturen einer vergangenen Kultur.


    Buon Ma Thuot

    Die Provinzhauptstadt liegt in einer schönen Landschaft im südlichen Hochland und ist Ausgangspunkt für Exkursionen zu verschiedenen ethnischen Minderheiten und ihren traditionellen Dörfern. 50 km nördlich liegt Ban Don, wo heute noch die Dorfbewohner wilde Elefanten fangen und zum Arbeitseinsatz abrichten.


    Nha Trang

    Nha Trang ist einer der Badeorte Vietnams. Kilometerlange Strände, einsame Buchten; davor zahlreiche Inselchen und Korallenriffe, die zum Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen - Ausrüstung mietbar - einladen. In Nha Trang gibt es inzwischen gute Mittelklassehotels - unter anderem wurde die Sommervilla des letzten vietnamesischen Kaisers, Bao Dai, zum Hotel umgebaut. Neben zahlreichen Restaurants und Cafés wurde auch ein schönes Beach Resort gebaut. Wem der Hauptstrand bereits zu voll ist, der wird nach wenigen Minuten Fahrtzeit eine fast einsame Bucht finden.


    Mui Ne

    Eine malerische Kulisse für jeden Hobbyfotografen bietet die rotsandige Wüstenlandschaft insbesondere vor Sonnenuntergang - ein kleines Fischerdorf am palmengesäumten Strand, dahinter eine 30 m hohe Düne in intensivem Rot.


    Da Lat

    Die Stadt der Hochzeitsreisenden ist der Traum eines jeden Vietnamesen. 1500 m hoch gelegen hat die Stadt ein sehr angenehmes Klima, das auch die Franzosen zu schätzen wussten. Das Tal der Liebe (Ausflugsziel frisch vermählter Vietnamesen), einige Wasserfälle und kleine Dörfer in der Umgebung laden zu Ausflügen ein.

    Saigon

    Heute wird Ho-Chi-Minh-Stadt auch von vielen Vietnamesen schon wieder Saigon genannt. Längst wieder ein wirtschaftlicher Mittelpunkt, ist Saigon für die einen hektisch und mit unendlich vielen Mopeds und alten LKWs sehr laut, für die anderen schon wieder das "Paris des Ostens" mit den besten Restaurants Vietnams, Cafés und einem ausgeprägten Nachtleben. Hier die restaurierten, berühmten Hotels mit dem Flair der Kolonialzeit wie das Majestic, das Continental und das Rex, dort neue Luxushotels nach thailändischem Vorbild. Sehenswert sind neben einigen Tempeln, Märkten und der Kathedrale vor allem das Leben in Saigons "Chinatown" - Cholon. Nicht nur für Freunde sehr exotischem Essens ein Mekka.


    Cu Chi

    In Cu Chi befindet sich einer der Einstiege in das mehr als 200 km lange Tunnelsystem, das die Vietnamesen in den Kriegen gegen Franzosen und Amerikaner gebaut haben. Nur wenige Hundert Meter sind für Touristen erweitert und begehbar. Ein Muss zum besseren Verständnis der Mentalität der Vietnamesen. Heute kann man nur wenige Meter hinter dem Eingang zu den Tunnels mit Kalaschnikows auf Zielscheiben schießen. Ein Dollar pro Schuss.


    Tay Ninh

    Meist als Tagesausflug von Saigon nach Cu Chi verbunden, bietet Tay Ninh den größten Cao Dai Tempel des Landes. Diese Mischreligion mit christlichen, buddhistischen, moslemischen und europäisch-humanistischen Elementen hat in Vietnam über eine Million Anhänger.


    Mekong Delta

    Schwierig, hier einzelne Städte hervorzuheben. Eine Landschaft unendlicher Reisfelder und Mangrovensümpfe, alter Khmer-Tempel und schöner Strände. Sehenswert sind neben anderen Vinh Long, Chau Doc, Ha Tien, Soc Trang, Tra Vinh.

    Con Dau

    Die berühmt-berüchtigte Gefängnisinsel Con Dau ist die "Heimat der Tigerkäfige", bekannt auch in Europa aus unzähligen Vietnam-Filmen.


    Phu Quoc

    Die einsame Insel: Größte, aber nur dünnbesiedelte Insel. Bis auf kleine Hotels touristisch noch fast unerschlossen. Strom gibt es inzwischen fast ununterbrochen. Kokospalmengesäumte, einsame Strände mit wenigen Fischerdörfern, Dschungellandschaft im Inneren und die besten Meeresfrüchte Vietnams. 



 


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