Rund um die Taklamakan Wüste - Zentrale Seidenstraße, 15 Tage/14 Nächte - Individualreise mit täglicher Abreise, englischsprachige Reiseleitung, ab/bis Urumqi oder Frankfurt


(Frankfurt) Urumqi - Jiayuguan - Dunhuang - Turpan - Korla - Kucha - Minfeng - Hotan - Kashgar - Urumqi (Frankfurt)



    Diese Reise führt Sie an die zentrale Seidenstraße in die westchinesische Provinz Xinjiang. Sie sehen das westlichste Ende oder den Anfang der Grossen Mauer bei Jiayuguan und erleben alte Karawanenstädte entlang der nordlichen Seidenstraße zwischen Urumqi und Dunhuang. Viele dieser Orte werden in den meisten Touren entlang der Seidenstraße nur kurz angefahren oder bleiben von der Reiseplanung ausgeschlossen, denn die Route von Kashgar bis nach Xian und Peking würde sonst für die meisten Gäste zu lange dauern. Auf dieser Tour sehen Sie Besonderheiten wie die Buddha-Höhlen von Bezeklik, die alten Ruinenstädte Jiaohe und Gaochang, aber auch landschaftliche Highlights wie die Traubenstadt Turfan (Turpan) und die fruchtbare Oase Kucha. Dann führt Sie die Reise über den Trans Taklamakan Desert Highway zur südlichen Seidenstraße. Dort erleben Sie alte Karawanenstädte, das Seiden- und Jadezentrum von Hotan. Genießen Sie die Atmosphäre der zentralen Seidenstraße auf einer Reise, die sich speziell auf diese Region konzentriert.

    Diese Reise bieten wir an als Landprogramm ab/bis Urumqi oder als Komplettreise mit Flug ab/Frankfurt und der schnellsten Verbindung an die zentrale Seidenstraße - Air Astana.

    Bei einer Pauschalreise sind die Flugdaten:
    Air Astana
    täglich
    außer So Frankfurt - Astana mit KC 922 18.55/05.45 Uhr am nächsten Tag. Umsteigen und Weiterflug Astana - Urumqi mit KC 287 07.20/11.40 Uhr.

    Tag 01 : Urumqi - Ankunft/Anreise

    Ankunft in Urumqi. Ihr chinesischer Reiseführer begrüßt Sie am Flughafen Diwopu und begleitet Sie zum Hotel. Urumqi ist die Hauptstadt der uigurischen Autonomen Region und bedeutet in mongolisch "schönes Weideland". In Urumqi leben derzeit ca. 3 Millionen Einwohner (Stand 2016, Tendenz steigend). Die Stadt liegt eingebettet zwischen zwei Bergregionen, dem Bogda Shan und dem Tian Shan, und rühmt sich, die am weitesten von einem Meer entfernte Großstadt der Welt zu sein. Die Region Xinjiang ist mit 1,6 Millionen Quadratkilometern die größte Provinz Chinas. Übernachtung in Urumqi.

    Tag 02 : Urumqi - Jiayuguan

    Ausflug zum Himmelssee (Tien Chi) nordöstlich von Urumqi gelegen. Der See hat eine Fläche von etwa sechs Quadratkilometern und eine maximale Tiefe von 105 Metern. Sie Seeoberfläche liegt auf 1.940 m Höhe. Schon bei der Anreise ins Bogdan Shan (Gebirge) sieht man kasachische und mongolische Jurten auf den Wiesen und unter den Bäumen, viele Weidetiere auf den grasbewachsenen Hängen und in Ufernähe des Wildbaches, eine typische Baumart der Region: die Ulme. Es gibt ein umfangreiches Netz von vorgezeichneten Wanderwegen am und um den See. Eine großartige Landschaft mit dem See und den zum Teil schneebedeckten Bergen im Hintergrund. Rückfahrt nach Urumqi zum Roten Berg am östlichen Flussufer des Urumqi-Flusses, der auch "Tigerkopfberg" genannt wird. Er thront 910 m hoch über der Stadt und durch die Farbe seiner Felsen - rotbraun - erhielt er seinen Namen. Auf dem Gipfel gibt es den Yuhuang-Pavillion und die acht m hohe Zhenlong-Pagode. Von dort hat man einen atembraubenden Blick über die ganze Stadt Urumqi. Anschließend besuchen Sie das Provinzmuseum oder auch Xinjiang-Museum. Es werden Funde von Seiden-, Teppich- und Leinengeweben ausgestellt, die zu den ältesten Wegstoffen der Welt zählen. Dank des konservierenden Wüstenklimas und das salzhaltigen Böden an vielen historischen Plätzen Xinjiangs konnten sich die Stoffe und oftmals selbst die Farben bis heute noch gut erhalten. Eine Abteilung ist der Seidenstraße gewidmet. Am Abend geht es zum Bahnhof und Sie nehmen den Nachtzug nach Juayuguan. Die westliche chinesische große Mauer endet dort. Übernachtung im Zug.

    Tag 03 : Jiayuguan

    Morgens Ankunft in Jiayuguan. Besichtigung des 4 km vom Stadtgebiete liegenden Festungsturms, der Burg am Jiayuguan-Pass. Dieser große Festungsbau wurde nach Originalvorlagen nachgebaut und er stellt den Beginn der Großen Mauer dar. Der erste Wachturm der westlichen Großen Mauer liegt am Taolai-Fluss 7,5 km südlich vom Jiayuguan-Pass. 1532 begann man damit, diesen Wachturm, den größten seiner Art, zu bauen. Er war ein wichtiger Bestandteil des Befestigungssystems der Mauer. In dieser Landschaftszone gibt es viele Grünanlagen und Blumen sowie einen Bach mit Brücken. Sie sehen die Gräber aus der Wei und Jin Dynastie. Übernachtung in Jiayuguan.

    Tag 04 : Jiayuguan - Dunhuang

    Weiterreise nach Dunhuang entlang der alten Seidenstraße. Ganz im Westen der Provinz Gansu beginnen bereits die Ausläufer der Taklamakan-Wüste; damit wurde Dunhuang zum wichtigsten Ausgangspunkt für Reisen in den wilden Westen Zentralasiens. Mindestens seit dem 11. Jh. v. Chr., schon bevor die Region um Dunhuang dem Reich der Mitte einverleibt wurde, lebten hier verschiedene Volksgruppen, unter ihnen die zu jener Zeit mächtigen Hunnen. Expeditionskorps mit über 100.000 Reisern und Fußsoldaten unternehmen zwischen 124 und 119 v. Chr. drei erfolgreiche Großoffensiven gegen die Hunnen, in deren Verlauf die Kommandaturen Wuwei, Zhangye. Jiuquan und als westlichster Ort Dunhuang zur Sicherung des chinesischen Reiches gegründet wurden. Übernachtung in Dunhuang.

    Tag 05 : Dunhuang - Turfan

    Hauptattraktion Dunhuangs sind zweifellos die Magao Ku, die Magao Grotten. Von den ursprünglich über 1.000 Grotten, die als eines der bedeutendsten Zentren des Buddhismus in China gelten, sind nur 492 erhalten, die auf über 4.500 qm Wandfläche einen unglaublichen Bilderreigen buddhistischer Malerei bieten. Der harte Wüstenalltag mit den Porträts der einzelnen Wüstenvölker ist ebenso Thema der Bilder wie die Freuden künstlerischen Schaffens, das aristokratische Leben an der Königshöfen und die Inhalte buddhistischer Sutren oder Legenden zum Wirken der Buddhas und Bodhisattvas. So bieter sich dem Betrachter ein einzigartiger Einblick in das Leben entlang der Seidenstraße. Die rechtechigen oder quadratischen Grotten, die sowohl als Kultstätten als auch Behausungen für die Mönche dienten, sind von unterschiedlicher Größe. Über fünf Etagen sind die Höhlen in den Sandsteinfelsen geschlagen und waren früher über hölzerne Gänge und Treppen untereinander verbunden. Anschließend besuchen Sie den Mingshashan (Rauschender Sandberg) südöstlich von Dunhuang gelegen. Er ist eine 40 km x 20 km große Sanddüne. Der Sand hier ist zum Teil rot, gelb, grün, schwarz und weiss. Der nördliche Abhang des Sandberges ist steil abfallend. Wenn man vom Berg nach unten gleitet, rauscht der Sand - daher der Name. Am nördlichen Abhang des Mingshashan liegt eine Oase mit einer neumond- oder sichelförmigen Quelle, der Mondsichelsee. Sie ist 118 m x 25 m groß und 5 m tief. Das ganze Jahr hindurch wird diese Quelle nicht von Sandstürmen begraben - eine Seltenheit der Natur. Die Quelle ist so klar, dass man auf den Boden sehen kann. Abends Fahrt zum Bahnhof und Nachtzug nach Turfan. Übernachtung im Zug.

    Tag 06 : Turfan

    Morgens Ankunft in Turfan, der Traubenstadt und einer der niedrigst gelegenen Orte in China. Ausflug zu den "Tausend-Buddha-Höhlen" von Bezeklik. Bezeklik war das Zentrum der buddhistischen Höhlenarchitektur und der wohl bedeutendste religiöse Ort der Region. Die Grotten sind etwa 80 m über dem Steilufer des Mutougou Flusses in die Lößwände gegraben worden. Von den Höhlen haben allerdings nur noch etwa 83 die Zerstörungen der letzten Jahrhunderte überstanden, etwa 40 davon weisen bemalte Wände auf. Tausend Höhlen waren es bestimmt nicht, gemeint sind Höhlen mit tausend Buddhas. Die Erstellung der Höhlen begann wohl um das Jahr 420 und fanden im späten 14. Jh. statt, ehe die türkische Eroberung stattfand. Damit war die Anlage fast durchgehend 1.000 Jahre von buddhistischen Mönchen bewohnt. Weiter nach Gaochang. Die Ruinenstadt Gaochang liegt etwa 45 km südöstlich der Stadt Turfan. Die Übersetzung von Gao Chang lautet "Hohe Wohlhabenheit". Die Stadt wurde in der Zeit des Han-Kaisers Wudi (141 - 87 v. Chr.) gegründet und diente bis Ende der Han-Dynastie (220 n. Chr.) als Gegenpol zur Stadt Jiaohe und als chinesischer Grenzposten am Rand der Wüste. Besuch der Astana Gräber, die nur wenige Kilometer nördlich von Gaochang liegen. Von den Gräbern können heute drei besichtigt werden, die noch eine Ausstattung von Malereien, Textilien und Grabbeigaben besitzen. Das Gräberfeld von etwa 10 qkm diente der Bevölkerung von Gaochang etwa von 265 bis 800 als Begräbnisstätte. Weiterreise in die Ruinenstadt Jiaohe. Seit alters her war die Oase ein wichtiger Umschlagplatz für die Waren, Pferde, Kulturen und Religionen entlang der Seitenstraße. Daher besaß die Turfan-Region schon immer eine hohe Anziehungskraft für Siedler und Eroberer sowie eine wichtige strategische Bedeutung unter Turkvölkern, Mongolen und Chinesen. Die Ruinenstadt liegt am Zusammenfluss zweier Flüsse, sie war seit etwa 200 v. Chr. der Regierungssitz des lokalen uigurischen Königshauses der Cheshi. Die stadt wurde auf einer hoch über zwei Flüssen liegenden Terrasse gebaut und ständig erweitert. Die weiträumige Größe der Stadt ist selbst heute noch beeindruckend. Besuch des Karez-Zentrums mit einem kleinen Museum, in dem die Technik und die Konstruktion des Kanalsystems von den Bergen in die Oase erklärt werden. Das Emin-Minarett beim Turfan-Museum wurde 1777 zu Ehren des Generals Emin Hoja von seinem Sohn, Prinz Suleiman gebaut. Der Stil ist afghanisch geprägt und der Backsteinturm weist in den Lehmziegeln 15 verschiedene Motive wie Blumen oder Wellen auf. Rückkehr am Abend. Übernachtung in Turfan.

    Tag 07 : Turfan - Korla

    Weiterreise nach Korla. Über Hami, die Turfan-Senke, Korla und Kucha verlief einst der nördliche Zweig der Seidenstraße um die riesige Wüste Taklamakan. Sie erreichen Korla am Südrand des Tian Shan Gebirges und am Nordrand der Taklamakan auf etwa 1.000 m Höhe gelegen. Unterwegs Besuch des größten Binnensees Chinas - Bostan Hu - auf 1048 m Höhe mit einer Fläche von 1.400 qkm, der hauptsächlich von den Schmelzwassern der über 4000 m hohen, nördlich gelegenen Gebirgsketten Sarmin, Chajdutau und Bortoula des Tien Shan Gebirges gespeist wird. Ankunft in der Birnen- und Erdölstadt Korla. Die Stadt besitzt mit fast 450.000 Einwohnern schon den Charakter einer Großstadt. Im Zentrum dieser quirligen chinesischen Stadt sprießen überall Hochhäuser und Glaspaläste aus dem Boden. Korla ist das Hauptquartier der Tarim Oil Development Company, die nicht nur viel Öl aus dem Wüstenboden, sondern auch viel Geld in die Stadt pumpt. Die Hauptsehenswürdigkeiten von Korla sind die Altstadt von Loulan und ein Naturschutzgebiet. Loulan war einer der 36 Staaten in den Westlichen Regionen. Im östlichen Teil des Tarim-Beckens und am Mittelteil der alten Seidenstraße gelegen, konnte Loulan als rein orientalisch anmutende Oase am Unterlauf des Tarim-Flusses auf einen gedeihenden Seide. Übernachtung in Korla.

    Tag 08 : Korla - Kucha

    Besuch des Eisentor-Passes, ein bekannter Pass der alten Seidenstraße und Weiterreise nach Kucha (Kuqa). In der Mitte von Xinjiang und am nördlichen Rand des Tarim-Beckens gelegen, war Kucha eine bekannte Stadt der alten Seidenstraße. Seit der Periode der Südlichen und Nördlichen Dynasien war Kucha das buddhistische Zentrum der Westlichen Regionen. In der Tang-Dynastie hatte diese Stadt ihren wirtschaftlichen und kulturellen Höhepunkt erreicht. Heute hat Kucha 420.000 Einwohner und die meisten davon sind Angehörige der Han, Hui und uigurischer Nationalität. Besuch der Ruinen von Subashi, das beeindruckendste Feld von mehreren in der Umgebung von Kucha. Von den vielen Tempel, Stupas und Wohngebäuden dieser buddhistischen Anlage istnicht mehr sehr viel übrig. Beim Herumlaufen in der Anlage kann man sich aber die früheren Ausmaße des Klosters gut vorstellen. In der Kreisstadt sehen Sie die Große Moschee von Kucha aus der Qing-Dynastie. Dieser herrliche Anlage im uigurischen Baustil besteht aus mehreren Gebäuden wie einem 20 m hohen Turm, einer großen Halle und einem Grab. Übernachtung in Kucha.

    Tag 09 : Kucha - Kizil Grotten - Kucha

    Morgens geht es zu einem Ausflug zu den 75 km westlich von Kucha gelegenen Kizil Buddha Höhlen. Die Höhlen sind im Gegensatz zu den Buddha-Grotten von Bezeklik in eine Felswand gegraben worden. Diese liegt oberhalb des Flusses Muzat und beherbergte einst 236 Höhlen, von denen noch 135 inktakt und zehn der Öffentlichkeit zugänglich sind. Die Höhlen von Kizil (kizil heißt im uigurischen rot) sind nicht nur die ältesten buddhistischen Höhlen in ganz China (seit dem 3. Jh.), sondern beherbergten einst auch die schönsten Fresken, Malereien und Statuen. Einige Höhlen wurden erst vor wenigen Jahren neu entdeckt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Vorräume aller Höhlen, die meistens aus einem Holzanbau bestanden, existieren nicht mehr. Was man heute besucht sind die eigentlichen Haupthöhlen und bei manchen noch dahinterliegende Nischen, wo entweder die Statue eines liegenden Buddhas oder die Schlaf-, Koch- oder Meditationsstellen der Mönche waren. Wie in Bezeklik sind auch hier die einst prächtigen Farben der Fresken verblasst, nur das Blau konnte sich noch gut erhalten. In der Höhle Nr. 17 (Höhle mit dem Bodhisattvagewölbe) und in der Höhle Nr. 8 (Höhle der 16 Schwertträger) sind besonders schöne Fresken zu sehen. Unterwegs zurück nach Kucha sehen Sie den Signalfeuerturm von Kizilgaha. Er stellt einen von einer ganzen Reihe von Signaltürmen entlang des Nordrandes der Taklamakan dar. Während der Tang-Dynastie waren diese Türme wichtig für die Übertragung von militärischen Nachrichten über die weiten Distanzen bis zur Grenze des Reiches im Westen. Übernachtung in Kucha.

    Tag 10 : Kucha - Taklamakam Wüste - Minfeng

    Weiterreise nach Minfeng. Sie fahren morgens in die Wüste Taklamakan, die zweitgrößte wandernde Sandwüste der Welt (nach der Sahara). Die Tour führt vorbei an Baumwollfeldern, über den Tarim-Fluss und durch den großartigen Huyang Wald (Huyang ist eine einzigartige Pappelart, die in dieser trostlosen Umgebung erstaunliche Lebenskraft entwickelt) bis Sie dann die endlose Dünenlandschaft erreichen. Sie fahren auf dem Trans Taklamakan Desert Highway nach Süden bis Sie den südlichen Rand der Wüste erreichen. Am Abend Ankunft in MInfeng in Sichtweite des südlich gelegenen Kunlun Gebirgszuges. Übernachtung in Minfeng.

    Tag 11 : Minfeng - Hotan

    Die Wüste im Norden, die häufig im Staub oder Dunst verborgenen Berge des Kunlun Shan im Süden, ein nicht enden wollendes Asphaltband vor einem - so verläuft die weitere Reise nach Westen. 300 Kilometer sind es bis zur Stadt Hotan (Khotan, Hotän, Hetian), wo Sie übernachten werden. Vom 1. bis 10. Jh. existierte hier sogar ein buddhistisches Königreich, das aber häufig von den jeweiligen Großmächten der Region politisch und militärisch bedrängt wurde. Sowohl die Chinesen als auch die Tibeter und die Hephtaliten gaben sich hier ein Stelldichein. Im Jahr 1006 wurde die Stadt durch muslimische Verbände erobert und das Königreich aufgelöst. Heute leben etwa 85.000 Menschen in der Stadt und etwa 1,2 Millionen in der Oase. Hotan war einst ein wichtiger Umschlagplatz auf der südlichen Seidenstraße. Seit Jahrhunderten ist die Stadt bekannt für seine Seidenproduktion, das Papierhandwerk und die Jadeschnitzerei. Hotan ist heute das Zentrum der Seidenspinnerei in Xinjiang, entsprechend breit ist das Angebot dieser edlen Ware. Der Besuch einer Manufaktur für Seidenspinnerei und Seidenweberei lohnt sich. Am späten Nachmittag Besuch des Yutian Basars. Übernachtung in Hotan.

    Tag 12 : Hotan - Kashgar

    Auf dem weiteren Weg in Richtung Kashgar macht die Route nun einen Schwenk nach Nordwesten. Die abschnittsweise vierspurige Asphaltstraße ist zu einem Teil im Jahr 2010 frisch angelegt worden und führt wie ein schwarzes Band durch die wüstenhafte Landschaft. An der Strecke sieht man verschiedene Felder, Obstgärten, kleine Märkte, Eselskarren oder manchmal noch Kamelkarren. Erleben Sie die typische idyllische Landschaft und die besondere orientalische Atmosühäre in Süd-Xinjiang. Stopp an der Strecke in Yarkand. Yarkand besaß in seiner Vergangenheit eine hohe Bedeutung als Handelsmetropole entlang der Seidenstraße. Hier kamen zwei historische Zweige aus Leh (Ladakh) und aus Kashmir (über den Kunjerab-Pass) in Richtung Kashgar an. Die Stadt liegt eingebettet in einer über 3.000 qkm großen Oase, die als Versorgungsstützpunkt für die Karawanen von großer Bedeutung war. Die indischen Händler tauschten hier ihre Waren und Währungen und nahmen neue Waren in Richtung Indien mit. Besuch der alten Altun-Moschee mit den Königsgräbern (Goldener Friedhof). Das älteste ist vom Gründer des Yarkand-Khanats, Said Khan. Rechts neben der Moschee befindet sich das Mausoleum der von den Uiguren hochgeschätzten Aman Nisha Khan (1526-1560), eine weit bekannte Musikerin. Abends Ankunft in Kashgar. Übernachtung in Kashgar.

    Tag 13 : Kashgar - Karakuli See - Kashgar

    Ausflug zum Karakul See. Der See mit seinem azurblauen, manchmal turkisblauen Wasser und den sich in ihm spiegelnden Bergen ist die wohl schönste Natursehenswürdigkeit der Region. Der See ist umrahmt von zwei gewaltigen Gebirgsmassiven, dem des Kongur Shan(7.649 m) und dem des Muztaghs Ata (7.509 m). Beide vergletscherten Bergsockel bilden die Quelle des Wassers und damit der
    Hochweiden in diesem Gebiet; der See liegt auf 3.600 m Höhe. Rückkehr nach Kashgar. Übernachtung in Kashgar.

    Tag 14 : Kashgar - Urumqi

    Die mythenumrankte Oasenstadt am westlichsten Ausläufer der Taklamakan, umgeben von Gebirgen im Norden, Süden und Westen, stieg schon sehr früh als westliches Zentrum der Seidenstraße auf. Die Stadt war nicht nur wegen der geschützten Lage und der sie umgebenden fruchtbaren Oasen zum Handelszentrum und Knotenpunkt geworden, sondern auch wegen der beiden, die Wüste umgehenden Zweige der Seidenstraße, die hier wieder zusammenkommen. Von Kashgar aus führen mehrere Zweige der alten Handelsstraße nach Süden, Westen und Norden weiter: Zum einen über den Kunjerab-Pass (4733 m) über das Karkorum-GEbirge in das Gebiet des heutigen Pakistan, dann über den Wakhjir-Pass (4927 m) in das Wakhan-Tal ins heutige Afghanistan, über den Pamir nach Tajikistan und nach Bishkek in Kirgistan über den Torugart-Pass (3752 m). Die Stadt selbst liegt auf etwa 1250 m Höhe. Besichtigungen in der Stadt: Sollten Sie zufällig am Sonntag hier sein, empfiehlt sich der berühmte Sonntags-Markt, der größte Markt in Zentralasien. Hunderte von Pferdefuhrwerken, Rikschas und Fußgänger sind aufdem Weg zum Markt. Es ist ein Reichtum an Farben, Waren und Gerüchen. Der Basar findet auch während der Woche statt, aber nicht ganz so groß. Weitere Besichtigungen in Kashgar mit der Großen Moschee Id Kha, den Abholja Gräbern und der Altstadt. Zeit zu einem Bummel durch die von unterschiedlichen Turkvölkern bewohnten Gassen. Am Abend Transfer zum Flughafen. Flug nach Urumqi. Fahrt zum Hotel. Übernachtung in Urumqi.

    Tag 15 : Urumqi - Abreise

    Morgens haben Sie Gelegenheit, letzte Einkäufe zu erledigen oder ein wenig zu entspannen. Transfer zum Flughafen zu Ihrem Weiter- oder Heimflug.

    Bei einer Pauschalreise sind die Flugdaten:
    Air Astana
    täglich
    außer Mo Urumqi - Astana mit KC 288 12.40/13.20 Uhr. Umsteigen und Weiterflug Astana - Frankfurt mit KC 921 16.05/17.40 Uhr.

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Anzahl Personen 2 4

EZ-Zuschlag

Nebensaison 01.01.18 - 30.06.18 und 01.11.18 - 31.12.18 3.825 2.705 475
Hauptsaison 01.07.18 - 31.10.18 4.035 2.909 515
Pauschalreise inkl. Flug,
Nebensaison 01.01.18 - 30.06.18 und 01.11.18 - 31.12.18
4.515 3.395 475
Pauschalreise inkl. Flug, Hauptsaison 01.07.18 - 31.10.18 4.725 3.599 515

Individualreise - Preise in Euro pro Person ab/bis Urumqi oder Frankfurt, gültig vom 01.01.18 - 31.12.18.

Im Preis eingeschlossene Leistungen:
  • Unterbringung in der gehobenen Hotelkategorie
  • Verpflegung: Frühstück
  • Alle Transfers
  • Alle Eintrittsgelder
  • Bahnfahrten Urumqi - Jiayuguan, Dunhuang - Turfan 1. Klasse
  • Begrüßung am Flughafen bei Ankunft
  • Englischsprachige, örtliche Reiseleitung (deutschsprachige Reiseleitung auf Anfrage)
  • Flug Kashgar - Urumqi in Economy Class
Nicht im Preis eingeschlossen:
  • Visagebühren für China
  • Ausgaben persönlicher Natur
  • Weitere Mahlzeiten
  • Foto- und Filmgebühren in den Besichtigungsstätte
  • Trinkgelder
Ort Superior
Urumqi Yilite****
Jiayuguan Jiayuguan***+
Dunhuang Dunhuang Grand Sun****
Turfan Houzhou Grand***
Korla Loulan****
Kucha Lidu****
Minfeng Tianhe International***
Hotan Huayu***
Kashgar Qinibak Royal****
Urumqi Yilite****

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