In Vino Veritas Weinreise, 8 Tage
Deutschsprachig geführte Individualreise auf den Spuren des Weinanbaus

Tbilissi - Kachetien - Weinparadies Georgiens - Mzcheta - Region Ratscha - Tbilissi

    Mehrere Jahrhunderte haben sich die Feinde Georgiens darüber gewundert, warum sie dies kleine Volk nicht besiegen und vernichten konnten. Sie haben vermutet, dass die Georgier ein Überlebenselexir besassen, Dies war der Wein, der hoch verehrt wurde, auf zahlreichen Kirchenfassaden dargestellt wird und als wichtigstes Erbe von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurde. Nicht nur die Winzer sondern auch die Steinmetze, Juweliere, Keramiker und Architekten haben dieses Getränk verewigt. Das werden Sie während ihres Aufenthalt in Georgien auf Schritt und Tritt spüren.
    IN VINO VERITAS sagten die Römer – GAUMARDSCHOS sagen die Georgier. Herzich Willkommen in Georgien.

    Die Dauer des Programms beträgt 8 Tage und 7 Nächte. Das Programm ist so gestaltet, dass es den Reisegästen die Möglichkeit gibt, die Hauptstadt Tiflis und wichtige Weinregionen Georgiens zu erleben und die Vielfalt der Landschaften und der antiken Architektur zu bestaunen, die Flachländer und gebirgige Regionen des Kaukasus zu erforschen und weltoffene Menschen zu treffen und ihren Lebensstiel zu studieren.

    01. Tag : Ankunft in Tbilissi

    Abflug nach Georgien (Fluggesellschaften: Lufthansa,, Czech Airlines, Air Baltic, Turkish Airlines und Ukraine International Airline). Nach der Ankunft Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel.

    02. Tag : Tbilissi - eine europäisch geprägte Stadt im orientalischen Schleier

    Hier vermischen sich Mythos und Geschichte, Kultur und Tradition, Poesie, polyphone Lieder und elegante Tänze. Heute ist Tbilissi eine moderne Stadt mit bekannten Museen und Theatern, Kunstgalerien, Kirchen, archäologischen Stätten, Schwefelbädern, schmalen Gassen und mit von verzierten Balkonen umgebenen Innenhöfen. Zuerst besuchen Sie die Metechi Kirche (12. -13. Jh.), die im Auftrag des Königs Demetre des Ergebenen erbaut wurde, wo bereits eine Kirche aus dem 5. Jahrhundert gestanden hatte. Danach geht es weiter zu dem Bezirk der Schwefelbäder (18.-19.Jh.), ein Wahrzeichen der georgischen Hauptstadt. “Tbilissi” bedeutet “die Stadt der warmen Quellen” und tatsächlich begann das städtische Leben im Umfeld der Schwefelquellen. Die Kuppelbauten der Bäder werden mit warmen, schwefelhaltigem Wasser versorgt. Ein kleiner Spaziergang führt durch die engen Gassen der Altstadt mit zahlreichen Bars, Restaurants und Kunstgalerien. Während des Stadtrundgangs besichtigen Sie die alte Kathedrale Sioni und die älteste Kirche der Stadt Antschischati (6 Jh.). Danach besuchen Sie das Simon Janaschia-Nationalmuseum mit der Schatzkammer, in der die wertvollste Sammlung georgischer Kunstschätze, die bei archäologischen Ausgrabungen in ganz Georgien gefunden wurde, zu sehen ist. Hier wird auch ein mit Silber überzogenes kurzes Stück Rebenholz aus der Ortschaft Trialeti gezeigt. Es datiert auf die Zeit um 2500 v. Chr. Das deutet darauf hin, dass die Tradition des Weinbaus in Georgien vor unsere Zeitrechnung zurückreicht. Die ersten Weintrauben sind auch im Dschawacheti Gebiet vorhanden. Hier sind die Weinterassen und Tonkrüge immer noch erhalten geblieben. Durch die klimatischen Änderungen wurde der Weinbau von Dschawachetien aus nach Kachetien umgesiedelt. Abendessen in einem landesüblichen Restaurant, wo der von uns eingeladene Wein-Experte einen Vortrag über die Geschichte und Gegenwart des Georgischen Weins hält. Der Tisch wird von einem Tamada geführt. Der Tamada ist ein Tischmeister, der Trinksprüche ausbringt. Er entbietet den ersten Trinkspruch, der von den anderen Gästen variiert wird. Übernachtung in einem Hotel in Tbilissi.

    03. Tag : Das Weinparadies Georgiens

    Nach dem Frühstück im Hotel verlassen Sie Tbilissi und fahren nach Kachetien, dem Wein-Gebiet von Georgien, wo die meisten georgischen Weine produziert werden. In Georgien gibt es 18 Wein-Mikrozonen und 14 davon sind in Kachetien. Sie fahren Richtung Sighnaghi, eine Königstadt umgeben von der Stadtmauer mit 23 Türmen. Von der Stadt sieht man die ganze Alasani Ebene, mit dem großen Kaukasus Gebirge im Hintergrund, wo die meisten Weinberge in Kachetien liegen. In einem Weinkeller „Pheasant´s Tears“ werden Sie den kachetisches Wein geniessen. Der Besitzer des Weinkellers, John Wuderman ist ein Künstler und stammt aus der USA. 1995 ist John erstmals nach Georgien gekommen um die georgische Poliphonie zu hören und erforschen. Auf dem Weg zur Poliphonie hat John sich mit der Weinkultur in Georgien befasst, danach hat er sich mit dem georgischen Wein beschäfftigt und kümmert sich um mehr als 400 Weinsorten. Während der Weinverkostung werden Sie die ganze Geschichte des georgischen Weins erfahren. In der Nähe vom Telawi besuchen Sie den Tsinandali Gutshof der Tschavtschavadze Adelsfamilie, ein europäischer Gartenaus dem 19. Jh. mit den ältesten Weinsorten. Es ist eine ehemalige Weinkellerei in Tsinandali, einem Stadtteil von Telawi. Das Weingut Tsinandali wurde 1886, nach Überwindung der Reblauskrise, von dem georgischen Offizier und Dichter Alexandre Tschawtschawadse erbaut. Das Weingut beherbergt neben seinem sanierten Hauptgebäude auch mehrere renovierte Nebengebäude und einen großen, gepflegten Park. Eine Produktion findet in diesem historischen Weingut nicht mehr statt, stattdessen fungiert es heute als Alexandre Tschawtschawadse Museum, das auch gastronomische Dienste anbietet. Kurz nach dem Tsinandai Gutshof liegt das Dorf Kisißchewi, wo Sie das "Schuchmann´s Wein Chateau“ besuchen werden. Auf seinen Reisen entdeckte der Weinliebhaber Burkhard Schuchmann Georgien und die Weintradition dieses Landes. Schnell erkannte er das Potenzial der vom Kaukasus geschützten Rebsorten wie Saperavi, Rkatsiteli, Mtsvane, Ojaleshi und Kisi - um nur einige zu nennen, aus denen wichtige Weine entstehen. Nachdem er viele Kilometer durch Kachetien gereist war und mit Fachleuten etliche Weinberge begutachtet hatte, reifte in ihm der Wunsch, die georgischen Rebsorten nach europäischen Standards zu verarbeiten und durch die „Nachhaltige Weinanbau- und Weinausbaumethode" nicht nur deren Qualität zu sichern, sondern sogar zu verbessern. „Schuchmanns Wein Chateau“ bietet Ihnen eine Weinverkostung an. Abendessen wird in einem lokalen familiären Hotelrestaurant serviert, die Gastfreunschaft der Familie macht den Abend besonders lustig und angenehm, während des Abendessens werden Sie den Familienwein verkosten und leckere kachetische Speisen kosten. Im gleichen Hotel wird die Übernachtung sein.

    04. Tag : Das Weinparadies Georgiens

    Nach dem Frühstück fahren Sie wieder zurück zue Hauptstadt, aber vorher machen Sie eine kleine Runde durch Kachetien. Als erstes besuchen Sie Teliani Valley, ein Weingut der sogar in kommunistischer Zeit als ein Weinwerk funktionierte. Das neue Leben von Teliani Velley begann im Jahre 1997. Seitdem stellt es ein erfolgreiches Weingut vor. Bei Teliani Valley wird ihnen eine Weinprobe und Führung angeboten. Im Jahre 1950 wurde in der Nähe von Kvareli ein Tunnel - für militärische Zwecke gebaut - gefunden, den Sie besichtigen werden. Nach einige Zeit als der Tunnel seine ursprungliche Funktion verloren hatte, haben die Georgier den Platz für die Weinlagerung benutzt. Denn die natürliche Innentemperatur das ganze Jahr 12-14 Grad ist ideal für die Weinlagerung. Der Weingut ,,Chareba" bewahrt hier über 25 000 Flaschen von dem besten Wein auf. Danach fahren Sie weiter nach Napareuli. Bei einem Familien-Weinkeller können Sie beobachten wie das georgische Brot „Dedas Puri“ gebacken und das berühmte kachetische „Schaschlik“ gebraten wird. Auf das Mittagessen sind Sie herzlich eingeladen. Weiterfahrt bis zum architektonischen Komplex Gremi, der vom 16. bis 17. Jh. von König Levan und Königin Ketevan auf einem felsigen Hügel errichtet wurde. Im 16. Jh. war Gremi die Hauptstadt des Königreichs Kachetien, aber alles, was von der ehemaligen Stadt geblieben ist sind einige Ruinen eines Marktes, Bäder, Karawansereien und ein Palast. Der vorliegende Komplex wurde als Zitadelle verwendet und besteht aus einem Turm, Königskammern, Mauern und der zentralen Erzengel-Kuppelkirche aus quadratischen Ziegeln gebaut. Das Innere der Kirche wird von Fresken aus dem 17. Jahrhundert geschmückt. Als letztes besuchen Sie das Alaverdi Kloster, das im 4. Jahrhundert von Loseb Alawerdeli (Loseb von Alawerdi) begründet wurde. Im 11. Jahrhundert wurde eine neue größere Kirche des Klosters von Kwirike III. (König von Kachetien) errichtet. Dieses Gebäude ist noch heute eine Hauptkirche des Alawerdi-Klosters und unter dem Namen „Alawerdi-Dom“ bekannt. Der Dom ist die drittgrößte Kirche in Georgien (nach der Sameba-Kathedrale und der Swetizchoweli-Kathedrale) und mit 50 Metern die zweithöchste nach der Sameba-Kathedrale. In Alawerdi werden Sie die Möglichkeit haben, kachetischern Wein zu kosten. Hier besuchen Sie den Weinkeller, den die Archäologen mit 8.-10. Jh. datieren. Außerdem gibt es hier einen Souvenier- und Weinladen. Über den Gomboripass geht es am Nachmittag weiter nach Tbilissi. Die zweistundige Fahrt wird durch die wunderschöne Natur sehr angenehm sein. Am Abend erreichen Sie die Hauptstadt. Übernachtung in einem Hotel in Tbilissi.

    05. Tag : Wein und das Christentum

    Heute besuchen Sie Mzcheta, die alte Hauptstadt Georgiens. Die Stadt hat schon lange ihre politische Funktion verloren, ist aber das religiöse Zentrum des Landes geblieben. Die ganze Stadt Mzcheta steht unter dem Schutz der UNESCO. Sie besichtigen die Kreuzkuppelkirche von Djvari ( 6. Jh.) und die Kathedrale Swetizchoveli (11. Jh.). Nach einer Sage ist unter dieser Kathedrale das Gewand Christi begraben. Fast der ganze Innenraum der Kirche ist mit Fresken bedeckt. In der nähe vom Mzcheta befindet sich das Dorf Muchrani, es war der Sitz des georgischen Fürsten Muchraneli (Muchransky). Heutzutage in die Residenz von Muchraneli ein Weingut, das sogenannte „Chateau Mukhrani“. Nach dem Umbau wird der georgische Wein mit europaischen Technologien produziert. Hier werden Sie die Möglichkeit haben, die Geschichte von Chateau Mukhrani und über die Weinproduktion zu hören. Weiterfahrt nach Westgeorgien über den Rikoti Pass. Mittagessen in einem Restaurant, das bekannt ist für köstliche Pilzgerichte. In der Nähe der Stadt Kutaissi, der zweitgrößten Stadt Georgiens besuchen Sie 2 bekannte Kirchen, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Das Kloster Gelati und die Hochschule bestehen aus 3 Kirchen, einem Glockenturm und dem Akademiegebäude. Im Haupteingangsbereich liegt der Gründer des Klosters, der König David der Erbauer begraben. Die Hauptkirche ist berühmt für das wunderschöne Byzantinische Mosaik. Anschließend Spaziergang zur der Kathedrale Bagrati. Auf dem Hof vor der Kathedrale kann man die Reste des Weinkellers des Klosters sehen. Übernachtung in einem Hotel in Kutaissi.

    06. Tag : Der nobelste Wein Georgiens

    Das Ziel des heutigen Tages ist das Weinanbaugebiet Chwantschkara in der Region Ratscha, einer der schönsten Bergregionen Westgeorgiens. Der halbsüße Rotwein Chwantschkara ist einer der besten georgischen Dessertweine und wird aus der endemischen Weinsorte Aleksandreuli produziert.
    Sie besuchen das Weingut und die Weinberge von Chwantschkara und werden auch die Möglichkeit haben, den Wein vor Ort zu probieren. Danach besichtigen Sie die Kirche Nikorzminda (11 Jh.) die für ihre unikalen Steinmetzarbeiten berühmt ist. Sehr schön ist auch die Kreuzkuppelkirche Barakoni (19 Jh.). Viele georgische Dichter haben dieser Kirche Gedichte als Symbol der Blütezeit der Kultur ihres Landes gewidmet. Picknick am Schaori See mit gegrillten Fleisch-Spießen und Weißwein. Abends Rückfahrt nach Kutaissi. Übernachtung in einem Familien Hotel in Kutaissi.

    07. Tag : Zurück zur Hauptstadt

    Nach dem Frühstück fahren Sie zunächst zum Dorf Koreti, wo Sie einen Bauernhof mit Weinkeller besuchen werden. Die gastfreundlichen Bauern werden Sie mit eigenem Hauswein und leckerem Essen verwöhnen. Sie verlassen Westgeorgien und fahren über den Rikotipass zurück nach Tbilissi. Die Landstraße, die West- mit Ostgeorgien verbindet, nennt man die „Große Verkaufsstraße“. Hier kann man handgemachte Holzschnitzereien und Tonwaren erwerben. Auf dem Keramikmarkt von Schroscha finden Sie unterschiedliche Arten an Trinkgefäßen, die unterschiedliche Funktionen haben und die zu verschiedenen Trinksprüchen Verwendung finden. Hier werden auch die großen Keramikamphoren hergestellt, die dann in die Weinanbauregionen gebracht werden. Weiterfahrt nach Tbiliddi. Abendessen in einem landestypischen Restaurant. Übernachtung in Tbilissi in einem Hotel.

    08. Tag : Tbilissi - Abreise

    Transfer zum Flughafen zum Rückflug.




Chor Virap Armenien

Etchmiadzin Armenien

Kloster Geghard Armenien

Sevan See, Armenien

Garni Tempel Armenien

Berg Kasbek, Georgien

Sameba Kirche am Berg Kasbek

Tradition, Georgien

Bauer mit Esel

Festung und Kloser Ananuri



Individualreise / Preis pro Person im Doppelzimmer ab/bis Tbilissi

Anzahl der Personen 2 4

EZ-Zuschlag

01.01.18 - 31.12.18 1.575 1.429 480

Alle Preise in Euro pro Person ab/bis Tbilissi gültig wie angegeben.
Bitte beachten Sie, dass Sie in eine Region reisen, in der die touristische Infrastruktur zum Teil nicht sehr gut ausgebaut ist. Kleine Änderungen im Reiseverlauf behalten wir uns daher vor.

Verlängerung und/oder Anschlussaufenthalt auf Anfrage jederzeit möglich - Langstreckenflüge ab/bis Deutschland/Europa auf Anfrage möglich
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Tägliche Flüge mit Austrian Airlines und weiteren Fluglinien.

Im Preis eingeschlossene Leistungen:
  • Unterbringung in Mittelklassehotels und Familien-Pensionen
  • Verpflegung: Frühstück, 3x Mittagessen, 2x Abendessen
  • Alle Transfers mit Wagen und Fahrer
  • Alle Eintrittsgelder
  • Begrüßung am Flughafen bei Ankunft
  • Deutschsprachige, qualifizierte, örtliche Reiseleitung
  • Betreuung durch unseren deutschsprachigen Partner
Nicht im Preis eingeschlossen:
  • Getränke sowie alle Mahlzeiten, die nicht im Reiseverlauf aufgeführt sind
  • Ausgaben persönlicher Natur
  • An-/Abreise Tbilissi
  • Trinkgelder

Für Informationen oder eine unverbindliche Anfrage bitte hier klicken!

 

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