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Länderinformationen Japan


Allgemeines 

In keinem Land der Welt ist der Kontrast von Tradition und Moderne, Natur und Künstlichkeit so ausgeprägt wie in Japan. Modernste Wolkenkratzer aus Beton stehen neben traditionellen, altehrwürdigen Tempeln und Schreinen aus Holz. Ultramoderne Autobahnen führen über enge, malerische Straßen und kleine Gassen. Den Hintergrund bilden majestätische Berge und schneebedeckte Gipfel.
Die unterschiedlichen Klimazonen - kühl und gemäßigt im Norden; subtropische Temperaturen im Süden - prägen nicht nur die Landschaften Japans, sie hatten und haben auch einen starken Einfluss auf die Entwicklung von Kunst und Kultur in den verschiedenen Regionen der Hauptinseln Hokkaido, Honshu, Shikoku und Kyushu.

In Japan gibt es vier deutlich abgegrenzte Jahreszeiten: Der Frühling ist die Zeit der Kirschblüte. Familien, Freunde und Arbeitskollegen machen zusammen in den vielen Parks und Anlagen ein Picknick, um die Kirschblüte zu bewundern. Der Sommer heiß und feucht, ist eine Zeit, in der man sich in die kühleren Berge zurückzieht oder an der Strand geht. Der Herbst ist willkommen für kurze Wanderungen, um sich am farbigen Herbstlaub zu erfreuen. Im Winter schließlich läuft man Ski oder Schlittschuh und sitzt abends gemütlich am traditionell geheizten Kotatsu-Tisch, um eine deftige, warme Mahlzeit zu genießen.
Japans unterschiedliche Topografie beschert dem Land auch unvergessliche Sehenswürdigkeiten: die Dörfer und Städte am Pazifischen Ozean, am Ostmeer und Ochotskischen Meer haben wunderschöne Buchten und bieten atemberaubende Panoramen, ganz zu schweigen von den kulinarischen Genüssen der Meeresfrüchte. 
Andererseits sind die Regionen im Herzen des Landes reich an Bergen und Vulkanen, von denen viele noch aktiv sind. Darüber hinaus findet man dort klare Seen und Flüsse, tiefe Täler und wilde Schluchten.
Diese Unterschiede spielten auch eine wichtige Rolle bei der Formung des Lebensstils der Einwohner, die die natürlichen Ressourcen ihrer Umgebung erfinderisch nutzten, um viele verschiedene Arten von Handwerkskünsten, Traditionen, Sitten und regionalen Küchen hervorzubringen.

An- und Abreise

Japan ist ein Inselstaat, der auf dem Luft- oder Seeweg in Verbindung mit der Transsibirischen Eisenbahn erreicht werden kann. Die überwiegende Zahl der Reisenden kommt jedoch mit dem Flugzeug nach Japan. Über 40 internationale Fluggesellschaften fliegen Tokio und Osaka an, mit Weiterflugmöglichkeiten in andere japanische Städte.

Einkaufsmöglichkeiten

In einem Land, das wie Japan vom Export von Konsumgütern lebt, findet sich ein reichhaltiges Angebot an Einkaufsmöglichkeiten. Auch die Japaner selbst gehen gerne einkaufen, ein Stadtbummel ist eines der beliebtesten Freizeitvergnügen. Die großen Kaufhäuser kommen dem mit Kinderhort, kostenlosen Kostproben, Kunstausstellungen und Vorführungen regionaler Handwerkskünste entgegen.
Begehrte Souvenirs für ausländische Gäste sind Kameras, Videorecorder, technische Kleingeräte, Uhren, Seide, Perlen, Keramik, Bambusartikel, Puppen, Brokat, Cloisonné, Lackwaren, Holzschnitte und Antiquitäten aller Art, wie sie in Fachgeschäften und Kaufhäusern der Großstädte, aber auch auf dem Land angeboten werden. 
In Tokio empfehlen sich die Einkaufsviertel Ginza, Shinjuku und Shibuya, weltberühmt ist Akihabara mit seinem unglaublichen Angebot an Elektro- und Elektronikartikeln. Die Ameyoko Shopping Arcade zwischen den JR Bahnhöfen Ueno und Okachimachi bietet eine Vielzahl von kleinen Geschäften, die zum Bummel einladen.

Einreisebestimmungen

Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können ohne Visum bis zu 6 Monaten im Land bleiben, der gültige Reisepass genügt für die Einreise. Wer jedoch länger als 3 Monate bleibt, muss sich unbedingt am Aufenthaltsort beim Gemeindeamt melden, um eine Ausländer-Registrierungskarte zu erhalten.

Elektrizität

Die elektrische Wechselstromspannung in Japan beträgt in der Regel 100 Volt, allerdings gibt es zwei verschiedene Frequenzen: 50 Hz im östlichen Japan einschließlich Tokio und 60 Hz im westlichen Japan einschließlich Nagoya, Kyoto und Osaka. In den Hotels gibt es meistens zwei Steckdosen für 110 und 220 Volt für elektrische Rasierapparate, Haartrockner, Reisebügeleisen, etc. In Japan werden zweipolige Flachstecker benutzt. Vor der Abreise einen Adapter zu besorgen ist nicht unbedingt notwendig, denn man bekommt sie in Japan im Elektrogeschäft.

Flüge

Die Flughafensicherheitsgebühren werden in die Flugtickets eingeschlossen.

Fotografieren und Filmen

In Japan macht das Fotografieren Spaß. Motive gibt es genügend. Die Einwohner sind bekanntermaßen wenig fotoscheu. Bitte denken Sie jedoch daran, vorher zu fragen, ob ein Foto erlaubt ist. Fotografieren und Filmen in Tempelanlagen ist in der Regel nicht so gern gesehen.

Geld

Die Einheit des Landeswährung ist der Yen, abgekürzt Y. 1 Euro = 150 Yen (Stand 12/14).

Es gibt 1-, 5-, 10-, 50-, 100- und 500-Yen Münzen. Mit einer 10-Yen Münze können Sie von einem öffentlichen Münzfernsprecher aus ein 1-minütiges Stadtgespräch führen. 50- und 100-Yen Münzen werden häufig im Bus oder zum Kauf von Zigaretten, Getränken, Süßigkeiten und Fahrkarten für den Nahverkehr aus Automaten verwendet. An Banknoten gibt es 1.000-, 2.000-, 5.000- und 10.000-Yen Noten.
Sie können jede Währung, persönlichen Schmuck und andere Wertgegenstände einführen und die eingeführten Währungen und Wertgegenstände wieder ausführen. Bis zu 1 Mio. Yen dürfen ausgeführt werden. 
Ausländische Währungen werden nur von einer begrenzten Anzahl von Hotels, Restaurants und Souvenirgeschäften angenommen. Die problemloseste ausländische Währung ist der US-Dollar. Mit Euro-Bargeld kann es beim Wechseln manchmal zu Schwierigkeiten kommen. Es ist empfehlenswert, statt ausländischem Bargeld Reiseschecks in US-Dollar, Yen oder EUR mitzunehmen.
Nach Vorlage Ihres Reisepasses können Sie bei Banken, die Devisengeschäfte betreiben, und bei besonders autorisierten Wechselstuben Yen eintauschen. Auf den internationalen Flughäfen in Tokio und Osaka sind die Wechselstuben während normaler Geschäftszeiten geöffnet. Wenn Sie Yen, die Sie nicht ausgegeben haben, wieder in ausländische Währungen umtauschen möchten, können Sie das in unbegrenzter Höhe tun. Sie können bis zu 1 Mio. Yen ausführen.
Reiseschecks werden bei führenden Banken, Hotels, Ryokan und Kaufhäusern in großen Städten entgegengenommen. Internationale Kreditkarten, wie z. B. American Express, Visa, Diners und Mastercard werden überwiegend in Hotels, Geschäften und Restaurants akzeptiert.
Da es in Japan nur wenig Geldautomaten gibt, ist es ratsam, auf den Websites der Kreditkartenunternehmen Auflistungen anzusehen oder ausdrucken zu lassen. An 8.000 Postämtern können Sie mit Ihrer Kreditkarte an Bargeld kommen. 

Impfungen

Zur Einreise nach Japan sind keine Impfungen erforderlich.  

Kleidung

Die Einteilung in vier voneinander abgegrenzten Jahreszeiten zeigt, dass eine Kleiderordnung wie in Mitteleuropa üblich ausreichend ist.

Klima

Japan hat vier klar ausgeprägte und sich deutlich unterscheidende Jahreszeiten, die jede für sich genommen ihren Reiz hat. Beliebteste Reisezeiten sind das Frühjahr wegen der zartrosa blühenden Kirschbäume und der Herbst wegen der reizvollen Laubfärbung. 

Frühling (März bis Mai): milde Temperaturen von durchschnittlich 15 Grad. 
Sommer (Juni bis August): die Regenzeit geht vom Juni bis etwa Mitte Juli, die aber nicht sehr regenreich ist. Es ist warm, etwas schwül und ein fast täglicher Schauer bringt Erfrischung. Mitte Juli bis Ende August regnet es dann manchmal wochenlang nicht, es wird anhaltend heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen erreichen bis über 30 Grad. 
Herbst (September bis November): nach dem heißen Sommer folgt der Herbst mit einer erfrischenden Brise und angenehmen Temperaturen von durchschnittlich 18 Grad. 
Winter (Dezember bis Februar): die Wintertemperaturen in den Ebenen der Pazifik-Küste liegen meist über 0 Grad, es ist trocken und häufig sonnig. In Zentral- und Nordjapan gibt es sehr gute Wintersportmöglichkeiten, während man im südlichen Japan ein angenehm, warmes Klima vorfindet.

Sprache

Landessprache ist Japanisch, jedoch wird in allen Schulklassen Englisch gelehrt. Wenn Sie auf der Straße jemanden um Hilfe bitten möchten, sprechen Sie bitte zunächst jüngere Menschen oder Studenten an, denen Englisch aus Konversationskursen noch in guter Erinnerung ist. Bitte denken Sie daran, langsam zu sprechen. Manchmal ist es ganz nützlich, wenn Sie das, was Sie sagen möchten, aufschreiben. Als besonderen Service hat die Japanische Fremdenverkehrszentrale für Sie einen Fremdenführerdienst ("Good Will Guides") eingerichtet. Sie erkennen diese Führer an einem Abzeichen, das sie an ihrer Kleidung tragen. Dieser Dienst wird von Freiwilligen geleistet.

Unterwegs

Das Verkehrssystem in Japan ist ausgezeichnet. Die Möglichkeiten auch für Touristen, sich zurechtzufinden, sind gewöhnungsbedürftig, aber mit einigen Hinweisen und fragen problemlos nach kurzer Zeit zu bewältigen.

Eisenbahnen
Die japanische Eisenbahn ist bekannt für Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Die JR Gruppe (Japan Railways Group) unterhält ein engmaschiges Streckennetz bis in die entlegensten Gebiete Japans und einen sehr dichten Fahrplan.

Der mit sehr viel Komfort ausgestattete Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen ist für Besucher aus dem Ausland das ideale Verkehrsmittel. Der Shinkansen verbindet mehrmals in der Stunde Tokio mit den wichtigsten Landesteilen. 
Der Tokaido-Sanyo-Shinkansen bringt Reisende von Tokio bis zur auf der Insel Kyushu liegenden Stadt Hakata in nur 6 Stunden 20 Minuten.
Der Tohoku-Shinkansen verbindet Tokio mit der Stadt Morioka in 3 Stunden.
Der Joetsu-Shinkansen legt die Strecke zwischen Tokio und der Stadt Niigata am Japanischen Meer in 2 Stunden zurück.
Der Nagano-Shinkansen verbindet Tokio mit Nagano in 1 Stunde 40 Minuten.
Der Akita-Shinkansen verbindet Tokio und Akita in 4 Stunden 20 Minuten.
Der Yamagata-Shinkansen verbindet Tokio mit Yamagata in 2 Stunden 30 Minuten.

Neben diesen Hochgeschwindigkeitszügen gibt es noch Schnellzüge, Eilzüge und Lokalbahnen. Die Fahrpreise setzen sich aus einem Grundtarif, der von der Länge der Fahrstrecke abhängt, und einem Zuschlag zusammen, welcher je nach Art der benutzen Züge verschieden hoch ist. Weitere Zuschläge sind für Fahrten in der 1. Klasse (Green Car) und im Schlafwagen erforderlich. Die Shinkansen-, Schnell- und Eilzüge haben reservierte und nicht reservierte Plätze. Für die Platzreservierung wird ein Zuschlag erhoben. In den Bahnhöfen der größeren Städte werden an grün markierten Fahrkartenschaltern (midori-no-madoguchi) Platzkarten für Shinkansen- und Schnellzüge, Liegewagenkarten sowie andere reservierungspflichtige Sonderfahrkarten verkauft. Die Öffnungszeiten dieser Schalter sind täglich von 6-22 Uhr. Unter http://www.world.eki-net.com können im Voraus Platzreservierungen für Shinkansen (Superexpress-Züge) und Narita-Expresszüge über die East Japan Railway Company gebucht werden. Die Abholung der Platzreservierungen sind nur in folgenden Städten möglich: Tokio, Narita, Sendai, Morioka, Akita, Yamagata, Niigata, Nagano. Einzelheiten über die Modalitäten erhalten Sie über die Japanische Fremdenverkehrszentrale.

Gepäck im Zug
Zwei Gepäckstücke pro Person sind zuschlagsfrei, wobei Länge, Höhe und Breite zusammengerechnet beim ersten Gepäckstück 90 cm und beim zweiten Gepäckstück 120 cm nicht überschreiten dürfen. Gesamtgewicht höchstens 20 kg.
Musikinstrumente und Sportgeräte dürfen bis zu einer Länge von ca. 2 m zuschlagsfrei im Zugabteil befördert werden. Nur Klapp- oder Faltfahrräder sind im Fahrgastabteil gegen eine Gebühr von 270 Yen zugelassen.
Gepäckträger können Sie an allen größeren Bahnhöfen finden. Die Gepäckaufbewahrung kostet pro Stück und Tag 500 Yen. Münzschließfächer sind ebenfalls für 210-410 Yen pro Tag erhältlich.

Japan Rail Pass
Ausländische Gäste, die Japan als Touristen bereisen, können den Japan Rail Pass vor der Einreise nach Japan bei autorisierten Büros und in Verbindung mit einem Flugticket bei der Japan Airlines erwerben. Nach der Einreise kann der Pass nicht mehr erworben werden. Der Pass berechtigt zu unbegrenztem Reisen auf allen Strecken der JR. Der Pass kann nicht für den Superexpresszug "Nozomi" eingesetzt werden. Für Reisende, die sich nur in bestimmten Regionen Japans aufhalten, werden jetzt Regionen Japan Rail Pässe angeboten. Auskunft bei uns.

Privatbahnen
Neben der JR gibt es einige private Bahngesellschaften, die zusätzliche Bahnlinien unterhalten. Diese privaten Bahnlinien sind in erster Linie für die berufstätige Bevölkerung eingerichtet und verbinden Wohngebiete und Städte miteinander. Für ausländische Besucher sind vor allem die Privatbahnen empfehlenswert, die in die beliebten Ausflugsorte wie z.B. Hakone, Nikko und Toba führen. Der Japan Rail Pass ist in den Privatbahnen nicht gültig.

Inlandsfluggesellschaften

Die drei Fluggesellschaften Japans sind Japan Airlines (JAL), All Nippon Airways (ANA, Star Alliance Partner) und Japan Air System (JAS).
Die Inlandsflüge starten in Tokio ab dem Inlandsflughafen Haneda und in Osaka ab dem Inlandsflughafen Itami. Lufthansa bietet ab Frankfurt oder München Direktflüge zu den größten Städten Japans an.

Schiffsverbindungen

Da Japan ein Inselstaat ist, sind zahleiche Städte mit Fährverbindungen verbunden. Zusätzlich gibt es in den Erholungsorten am Meer und an den Seen im Landesinneren Ausflugs-, Tragflächen- und Hovercraft-Boote. Internationale Schiffsverbindungen bestehen zwischen Japan und Shanghai, Wladiwostok, Taiwan und Südkorea.

U-Bahnen und die Ringbahnen der JR

U-Bahnen gibt es in Tokio, Osaka, Kyoto, Nagoya, Yokohama und Sapporo. Die JR-Yamanote Bahn in Tokio und die JR-Kanjo-Bahn in Osaka sind Ringbahnen um die Zentren der beiden Städte. Fahrkarten für die U-Bahnen und die Nahverkehrszüge werden gewöhnlich aus Automaten gezogen, die an den Bahneingängen aufgestellt sind. Die Fahrkarten müssen bis zum Verlassen des Bahnhofs aufbewahrt werden, da sie am Ausgang des Bahnhofs abgegeben werden müssen.

Busse

In den meisten großen Städten gibt es ein gut ausgebautes Busnetz, doch sind U- und S-Bahnen für den ausländischen Gast leichter zu benutzen, denn die Beschriftung der Busse und Bushaltestellen ist zum überwiegenden Teil ausschließlich in japanischer Schrift. Die Großstädte sind durch mehrmals täglich verkehrende Linienfernbusse verbunden, die für den Reisenden mit mehr Zeit und kleinerem Budget eine gute Alternative zum wesentlich teureren Shinkansen-Zug darstellen. Bitte erkundigen Sie sich nach den Verbindungen der Fernbusse bei der Japanischen Fremdenverkehrszentrale.

Taxis

In den Städten gibt es Taxis in großer Zahl. An den meisten Hotels und an allen größeren Bahnhöfen gibt es Taxistände. Der Grundtarif für die ersten 2 km beträgt in den Großstädten 660 Yen, spätabends bis frühmorgens (23-5 Uhr) wird ein Zuschlag von 30% erhoben. Wenn Sie in den größeren Städten eine Stadtrundfahrt machen oder einkaufen möchten, können Sie über Hotels oder Reisebüros einen Wagen mit englischsprachigem Fahrer stundenweise mieten.

Mietwagen

Deutsche und schweizerische Staatsbürger benötigen zum Fahren in Japan zusätzlich zum Führerschein eine Übersetzung des Führerscheins ins Japanische. Österreichische Staatsbürger benötigen nur den internationalen Führerschein. Die Übersetzung kann man bei der Deutschen Botschaft in Tokio, beim Deutschen Generalkonsulat in Osaka oder beim japanischen Automobilclub JAF bekommen. Die Übersetzung kann schon von Deutschland aus beantragt werden, wenn Sie eine Kopie Ihres Führerscheins (auch des Außenumschlags) mit der Nennung des gewünschten Abholdatums an eine der drei Stellen einsenden. Nach Ankunft in Japan können Sie sie dort gegen eine Gebühr abholen (bei den deutschen Vertretungen ca. 2.500 Yen, bei der JAF 3.000 Yen). Autofahren in den Städten ist nicht empfehlenswert. Bevor Sie sich zu einer Reise per Auto durch Japan entschließen, bedenken Sie bitte, dass in Japan Linksverkehr ist, dass die Autobahnen gebührenpflichtig sind und dass die Beschilderung auch auf den Autobahnen nur in japanischer Schrift ist.

Tipps

Essen kann man auch in Japan fast überall zu günstigen Preisen. Es gibt viele Restaurants, die mittags wie abends Set-Menüs (teishoku) anbieten. In den vielen Nudelshops (udon und soba) stehen ebenfalls wohlschmeckende Gerichte zur Auswahl. Japanischkenntnisse sind nicht erforderlich, um Speisen zu bestellen. Es genügt ein Fingerzeig auf die Plastiknachahmung des Gerichts in der Glasvitrine vor dem Restaurant. Viele Imbissbuden bieten, besonders an Bahnhöfen und in den Lebensmittelabteilungen der Kaufhäuser, auch eingepackte Lunchpakete an. Einige Hightech-Lunchpakete lassen sich sogar automatisch erwärmen, indem man eine Schnur zieht.
Getränke bekommt man günstig aus den an jeder Ecke stehenden Automaten. Hier gibt es auch heiße Getränke wie Kaffee oder Tee - im Winter sehr praktisch. In vielen Hotels und Pensionen in Japan befindet sich ein Wasserkocher im Zimmer mit kostenlosen Tee- und Kaffeebeuteln.

Nebenkosten
Essen: In den meisten Cafés ist ein Frühstücksmenü (moningui-sabisu oder -settu) ab ca. 400 Yen (ca. EUR 3,20) erhältlich. Zur Mittagszeit gibt es ab ca. 700 Yen (ca. EUR 5,60) Mittagsmenüs (teishoku). Abendmenüs bekommt man schon ab 900 Yen (ca. EUR 7,20).
Trinken: Tee und Eiswasser bekommt man zum Essen fast immer kostenlos dazu. An den Getränkeautomaten bekommt man jegliche Art von Getränken schon für 120 Yen (ca. EUR 1).
Öffentliche Verkehrsmittel: eine 24-Stunden Tageskarte für die U-Bahnen in Tokio gibt es für 710 Yen (ca. EUR 5,70).
Preisgünstigster Weg vom Flughafen in die Innenstadt: der JR Schnellzug zur Tokio Station kostet 1.280 Yen (ca. EUR 10,30) und dauert 83 Minuten.
Schnellster Weg vom Flughafen in die Innenstadt: der JR Narita Express zur Tokio Station kostet 2.940 Yen (ca. EUR 24) und dauert 53 Minuten.

Verhaltenstipps
Man sollte Straßenschuhe immer ausziehen wenn man einen Schrein, Tempel oder eine Privatwohnung betritt.
Die Nase in der Öffentlichkeit oder gar während der Mahlzeit laut zu putzen gilt als unhöflich. Man sollte in diesem Fall ein ruhiges Örtchen aufsuchen oder dezent die Nase hochziehen.
Stecken Sie die Stäbchen beim Essen nicht aufrecht in den Reis. Auf diese Weise wird nämlich der Reis vor dem buddhistischen Hausaltar für die verstorbenen Vorfahren als Speiseopfer dargeboten.

 
 

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