Wilde Natur Indiens, 14 Tage/13 Nächte

Delhi - Nagpur - Kanha Nationalpark - Bandhavgarh Tigerreservat - Khajuraho - Jhansi - Agra - Bharatpur Vogelschutzgebiet - Ranthambore Nationalpark - Jaipur - Delhi

Wilde Natur Erkunden: Der natürliche Reichtum des Subkontinents ist einmalig, mystisch und faszinierend für alle Naturliebhaber. In der indischen Philospohie gilt jede Form von Leben als spirituell und die Bewahrung des Lebens ist das Wichtigste. Die Bewahrung der Natur in all seinen verschiedenen Formen ist ein zentraler Teil der Kultur. Der Naturreichtum und das unüberschaubar große Tierreich sind kaum zu vergleichen mit irgend einem anderen Land der Welt. Indien bietet eine unglaubliche Anzahl wilder Fauna, es gibt ca. 500 verschiedene Säugetierarten, 2.100 Vogelarten, 250 Reptilienarten und 30.000 Insektenarten. Sie leben in der sehr unterschiedlichen Vegetation von der offenen kargen Wüste Rajasthans im Westen, den immergrünen Wäldern Keralas im Süden, den ursprünglichen Regenwäldern Nordost-Indiens und dem alpinen Hochland von Kaschmir im Norden sowie den am Meer und im Land dahinter gelegenen Lagunen, Sümpfen und dem Marschland an der Ostküste und Zentral-Indiens.

Die nördlichen Ebenen mit den heiligen Flüssen Ganges und Yamuna; die Große Wüste Thar im Westen; die Sundarbans - ein riesiges Marschland mit Mangrovensümpfen im Delta von Ganges und Brahmaputra im Osten; die antiken Vulkangesteine auf dem Deccan Plateau - sie liegen im Regenschatten der Bergkette der Western Ghats; alle Regionen bieten eine riesige Anzahl unterschiedlicher tierischer Bewohner. Indiens Bemühungen für die Erhaltung von Flora und Fauna zeigt im "Project Tiger" ein gutes Beispiel. Das Ziel ist der Schutz des Ecosystems, der Schutz der Tiger - Indien beherbergt 60% der weltweiten Tigerpopulation, 50% der asiatischen Elefanten, 80% der einhörnigen Nashörner und die größte Anzahl asiatischer Löwen. Indien verfügt derzeit über 80 Nationalparks und 441 Naturparks und Tierreservate verteilt über das ganze Land. Einige davon sind unzugänglich, viele aber bieten für Besucher eine gute Infrastruktur. Abhängig von der Region und dem Landschaftsbild kann man das Wildleben beobachten, vom Elefantenrücken, aus dem Jeep, von Beobachtungstürmen oder vom Boot aus - das Erlebnis von Herden wilder Elefanten, Hirsche, Rhinozerus oder sogar einem Tiger in ihrer natürlichen Umgebung ist ein unvergessliches Erlebnis.


    Tag 01 : Delhi

    Ankunft in Delhi. Begrüßung durch unseren örtlichen Partner. Transfer zum Hotel in Gurgaon, einem Vorort von Delhi mit Parks und Grünanlagen. Rest des Tages frei für eigene Aktivitäten oder zum Entspannen. Übernachtung in Delhi.


    Tag 02 : Delhi - Nagpur - Kanha Tigerreservat

    Frühmorgens Fahrt zum Flughafen. Flug nach Nagpur. Begrüßung und Fahrt zum 280 km (ca. 6 Std.) zum Kanha Tigerreservat. Check-in im Tuli Tiger Resort. Rest des Tages zur freien Verfügung. Übernachtung im Resort.

    Kanha Tigerreservat:
    Dieses bekannteste Tierschutzgebiet Zentralindiens zählt zu einem der lohnenswertesten Reiseziele in Madhya Pradesh. Das 1955 zum Nationalpark erklärte Gebiet wurde 1973 dem "Project Tiger" angeschlossen und ist mit einer Kernzone von 940 qkm einer der größten Nationalparks Indiens. Seit Beginn des Project Tiger hat sich die Population von 43 auf heute offiziell 110 Tiger vergrößert. Doch auch andere Tiere, wie etwa der Leopard, der Gaur und der Sambarhirsch profitieren von den Schutzmaßnahmen. Besonders bemerkenswert ist dies beim Gaur, dem größten Wildrind der Erde, dessen Bestand durch die Rinderpest ernsthaft gefährdet schien. Heute soll die Population wieder auf über 600 Exemplare angewachsen sein, womit Kanha einer der besten Orte ist, um dieses mächtige Tier, das nahezu 1 Tonne auf die Waage bringt, zu beobachten.

    Ein anderes Tier, um dessen Erhalt sich der Kanha Nationalpark große Verdienste erworben hat, ist der Barasingha oder Zackenhirsch. Nachdem seine Zahl Anfang der siebziger Jahre auf unter 70 Exemplare gefallen war, leben heute wieder über 500 Tiere im Park. Man sollte also auch in Kanha nicht den Fehler begehen, einzig unter der Maxime der Tigerbeobachtung anzureisen, da man damit sein Blickfeld unnötig einengt und die äußerst vielfältige Schönheit der Tier- und Pflanzenwelt aus den Augen verliert. Allerdings ist die Chance, eben die Könige der Wildnis leibhaftig erleben zu dürfen, in Kanha besonders groß.


    Tag 03 + 04 : Kanha Tigerreservat

    Diese beiden Tage stehen für Pirschfahrten im Park zur Verfügung. Sie erleben zweimal täglich eine Ausfahrt zur Tierbeobachtung im Safarijeep. Vollpension ist obligatorisch. Übernachtung im Tuli Tiger Resort.


    Tag 05 : Kanha - Bandhavgarh Tigerreservat

    Nach dem Frühstück Fahrt zum Bandhavgarh Tigerreservat nordöstlich von Kanha gelegen. Zu Mittag erreichen Sie Bandhavgarh. Nach dem Check-in im Tiger Den Resort Mittagessen im Hotel. Nachmittags erste Ausfahrt zur Tierbeobachtung im Safarijeep. Übernachtung im Park.

    Bandhavgarh Tigerreservat:
    Wie viele andere Nationalparks in Indien ging auch dieses 190 km nordöstlich von Jabalpur in der Vindhya-Bergkette gelegene Tierreservat aus dem ehemaligen Jagdgebiet eines Maharaja hervor. Erst 1968, als das Gebiet zum Nationalpark erklärt wurde, hatte die Jagd auf den Tiger ein Ende. Wie zahlreich die Tiger in dieser Region früher einmal gewesen sein müssen, lässt sich daraus ablesen, dass 1923 und 1924 insgesamt 144 dieser Wildkatzen offiziell erlegt wurden. Heute schätzt man ihre Zahl in der 105 qkm großen Kernzone des insgesamt 449 qkm großen Parks auf etwa 55 Tiere, auch die Zahl der Leoparden ist wieder auf über 20 Tiere angestiegen, so dass die Chance, eine Raubkatze zu Gesicht zu bekommen, inzwischen recht hoch ist. 1951 nahm man in der Nähe des Bandhavgarh den bisher letzten in freier Wildbahn gesichteten weißen Tiger gefangen. Im hohen, dichten Gras der Sumpfwiesen, welche große Teile des Parks bedecken, lassen sich die Tiger schwer ausmachen. Die Tier- und Pflanzenwelt ist aber wiederum so unterschiedlich vom vorher besuchten Kanha Park, dass sich der Besuch in jedem Fall lohnt. 


    Tag 06 : Bandhavgarh

    Das Reservat, benannt nach dem höchsten Berg Bandhavgarh (807 m) im Zentrum, liegt zwischen der Vindhyan Hügelkette und der Ostflanke der Satpura Hügelkette zwischen den Distrikten Shahdol und Jabalpur im Bundesstaat Madhya Pradesh. Bandhavgarh war eine exzellente Heimat für Tiger und bekannt für die große Population. Zur Jahrhundertwende lebten hier geschätzte 40.000 Tiere und dank des Project Tiger ist man heute dankbar, dass es wieder genügend Tiere gibt, die den Tiger auch im nächsten Jahrhundert noch hier halten.
    Dieser Tag steht für Pirschfahrten  im Park zur Verfügung. Sie erleben zweimal täglich eine Ausfahrt zur Tierbeobachtung im Safarijeep. Vollpension ist obligatorisch. Übernachtung im Park.



    Tag 07 : Bandhavgarh - Khajuraho

    Frühmorgens Fahrt von Bandhavgarh nach Khajuraho. Wer die beschwerliche und langwierige Anreise zu diesem weitab aller Hauptverkehrswege gelegenen Ort hinter sich gebracht hat, befindet sich an einer der bedeutendsten kulturhistorischen Stätten ganz Indiens. Das heute so verschlafen wirkende Städtchen inmitten karger Landschaft war ab dem 7. Jahrhundert Hauptstadt des Chandela-Reiches. Diese Rajputenfamilie beherrschte von hier aus große Teile Zentralindiens. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht errichteten die Chandelas zwischen 950 und 1080, also innerhalb nur eines Jahrhunderts, insgesamt über 80 Tempel, die als die bedeutendsten Beispiele indo-arischer Architektur in Indien gelten. Nachmittags steht zu Besichtigungen zur Verfügung. Der Weg zu den von einer gepflegten Parklandschaft umgebenen Bauten der westlichen Gruppe entwickelt sich zu einem Lehrpfad der klassischen indischen Architekturgeschichte. Um sie gegenüber der profanen Welt hervorzuheben, wurden die Tempel auf einer hohen Plattform plaziert. Alle sind in Ost-West-Richtung ausgerichtet, dabei zeigt der Eingang nach Osten, zur aufgehenden Sonne. Die wichtigsten Tempel sind der Lakshamana, der Varaha, der Matageshvara, der Kandariya-Mahadev, der Devi-Jagadambi und der Chitragupta. Desweiteren interessant in der östlichen Gruppe die Tempel Brahma, Vamana, Javari, Ghantai, Daswanth, Adinath und Shantinath. Übernachtung in Khajuraho.


    Tag 08 : Khajuraho - Jhansi - Agra

    Weiterreise von Khajuraho Richtung Jhansi. An der Strecke Stop und Besichtigung des Fort Komplexes in Orcha. Orcha teilt das Schicksal manch anderer Städte, die sozusagen im Windschatten bedeutender Sehenswürdigkeiten liegen und deshalb nur selten von ausländischen Besuchern bereist werden. Gerade das trägt zum unverfälschten Charme dieses mittelalterlichen Städtchens am Ufer des Betwa-Flusses bei. Heute erscheint es kaum vorstellbar, dass Orcha vor gut 450 Jahren Mittelpunkt eines der bedeutendsten Regionalreiche Zentralindiens war. Gegründet wurde Orcha 1531 von Raja Rudra Pratap Singh, dem Anführer des Rajputen-Clans der Bundelas. Bedeutendstes architektonisches Zeugnis ist das Jehangir Mahal, das große Fort von Orcha. Nach der Besichtigung fahren Sie weiter nach Jhansi zum Bahnhof. Abfahrt um 17.55 Uhr mit dem Shatabdi Express nach Agra. Ankunft um 20.15 Uhr und Transfer zum Hotel. Übernachtung in Agra.


    Tag 09 : Agra - Bharatpur - Keoladeo Ghana Nationalpark

    Der Höhepunkt in Agra zur aufgehenden Sonne: Das Taj Mahal. Auch wenn man schon viele Abbildungen gesehen hat: Märchenhaft, wie aus einem Traum erscheint das Taj Mahal, wenn man sich Indiens berühmtestem Bau nähert. Hinter den langgestreckten Wasserbecken des Gartens - sie symbolisieren die vier Paradiesströme - scheint das marmorweiße Mausoleum zwischen flankierenden roten Kuben schwerelos über seinem Podest zu schweben. Man hat den Traum vermessen: Die Terrasse über dem Yamuna-Fluss ist 100 mal 100 m groß, der Grabbau ist 56 m hoch und ebenso breit, darüber steigt die zwiebelförmige Kuppel bis zu 74 m auf. Shah Jahan ließ das Grabmal für seine Frau Mumtaz-i-Mahal um 1632/1650 in - so sagt die zeitgenössische Überlieferung - 22 Jahren Bauzeit errichten. Mumtaz-i-Mahal hatte den Gatten auf einem Feldzug begleitet und war im Heerlager an der Entbindung von Ihrem 14. Kind gestorben. Besuch des Roten Forts von Agra. Der Blick von den Palästen des Red Fort zum Taj Mahal ist romantisch besetzt wie kaum ein anderer Indiens, soll doch hier der von seinem Sohn Aurangzeb inhaftierte Shah Jahan zum Grabmal seiner Gattin geschaut haben. Weiterreise nach Bharatpur zum offiziell Keoladeo Ghana genannten Nationalpark, der oft als Bharatpur Vogelschutzpark bezeichnet wird. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Fahrrad-Rikscha Fahrt durch den Park, die leiseste Art für die Vogelbeobachtung. Übernachtung am Rande des Parks im Hotel.

    Keoladeo Ghana Nationalpark, Bharatpur:
    Das Gebiet des 29 qkm großen Nationalparks liegt in einer natürlichen Senke, die sich während der Monsunzeit im Sommer mit Wasser füllt. So sammelten sich hier seit jeher Wasservögel, die für die Maharajas von Bharatpur willkommene Beuteobjekte waren. An manchen Tagen sollen bis zu 4.000 Vögel ihrer Schießwut zum Opfer gefallen sein. Um ihrem Hobby ganzjährig frönen zu können und nicht, wie zuvor, nach der Regenzeit, wenn mit dem zurückgehenden Wasserspiegel auch die Vögel abzogen, mit leeren Händen dazustehen, ließen die Herrscher von Bharatpur künstliche Bewässerungskanäle und Dämme errichten. Das so von Menschen gestaltete Feuchtgebiet entwickelte sich rasch zu einem Magnet für die für die Vogelwelt. Heute zählt es zu den bedeutendsten Vogelschutzgebieten der Erde. Etwa 370 Vogelarten wurden bisher in Bharatpur beobachtet, davon allein über 100 Zugvogelarten aus nordasiatischen Gebieten wie Japan und Sibirien. Speziell in den Wintermonaten November bis Mai und während der Brutzeit in den Monsunmonaten von Juli bis September sind die beiden großen seichten Seen mit den kleinen Bauminseln in der Mitte des Parks Heimstätte von Zehntausenden von Kormoranen, Reihern, Fasanen, Löfflern, Gänsen, Adlern, Enten und Störchen sowie unzähligen anderen Vogelarten. Wenn man weiß, dass alleine über 2.000 Störche täglich etwa fünf Tonnen Futter benötigen, erstaunt es immer wieder, welche enorme Fischmenge die seichten Gewässer in sich bergen.


    Tag 10 : Bharatpur - Ranthambore Nationalpark

    Nach dem Buffet-Frühstück im Hotel Fahrt nach Sawai Madhopur, dem Eingang zum Ranthambore Nationalpark. Check-in im Hotel am Rande des Nationalparks. Nachmittags erste Beobachtungstour mit dem Safarijeep. Vollpension obligatorisch. Übernachtung am Park.

    Ranthambore Nationalpark:
    In seltener Einmütigkeit zählen Naturliebhaber diesen 1957 gegründeten Nationalpark zu einem der schönsten ganz Indiens. Die geologische Prägung des 392 qkm großen Schutzgebietes mit seinen schroffen Felswänden und steilen Hängen haben die Wildnis in Ranthambore über Jahrhunderte vor einer Umwandlung in Ackerland bewahrt. So konnte sich im von kleinen Flüssen und Seen durchzogenen Park eine wunderschöne Naturoase entwickeln, die eine einzigartige Faszination ausstrahlt. Das inmitten des Parks gelegene Fort, von dem sich ein wunderschöner Ausblick über die eindrucksvolle Parklandschaft bietet, weist noch heute deutliche Spuren vergangener Kämpfe auf und dokumentiert damit, dass das Gebiet in früheren Jahrhunderten kein unberührtes Naturparadies, sondern ein hart umkämpftes Schlachtfeld war. Die bereits im 10. Jahrhundert errichtete Trutzburg als Mittelpunkt eines lokalen Herrscherhauses wurde mehrfach erobert, so z. B. 1301 durch den Sultan von Delhi und 1569 durch die Truppen Akhbars. Später wurde aus dem wildreichen Gebiet das Jagdgebiet der Maharajas von Jaipur. Ranthambore wurde als einer der ersten Nationalparks dem Project Tiger angeschlossen, wobei die Parkverwaltung konsequenter als irgendwo sonst den speziellen Lebensbedürfnissen dieser scheuen Wildkatze Rechnung trug. Seit dem landesweit Aufsehen erweckenden Skandal wegen gefälschter Zahlen der Tigerpopoulation schätzt man die Zahl der Tiger nur noch auf 20 Tiere. Dementsprechend gering sind die Chancen, einen Tiger zu Gesicht zu bekommen. Nichtsdestotrotz lohnt Ranthambore wie kaum ein anderer Nationalpark einen Besuch, ist es doch gerade die Vielfältigkeit von Natureindrücken, die den besonderen Charme von Ranthambore ausmacht. Besonders häufig sind die Sambarhirsche als Hauptbeutetier des Tigers zu beobachten. Weitere in Ranthambore anzutreffende Säugetiere sind die indischen Gazellen, Chinkaras, Schakale und Antilopen. Äußerst selten werden Streifenhyänen und Leoparden gesichtet. Darüber hinaus haben über 270 Vogelarten das Gebiet zu ihrer Heimat gemacht. Neben Geiern und Adlern zählen Zugvögel wie der Schwarzstorch, die Streifengans und der Fischadler zu den meistgesehenen Arten.


    Tag 11 : Ranthambore Nationalpark

    Morgens und Nachmittags Pirschfahrten durch den Nationalpark. Tierbeobachtungen vom Safarijeep aus. Übernachtung am Park.


    Tag 12 : Ranthambore Nationalpark - Jaipur

    Frühstück im Hotel. Die Reise führt Sie heute in die rosarote Stadt Jaipur. Nach dem Check-in im Hotel und Gelegenheit zur Erfrischung beginnt die Besichtigung in Jaipur wie folgt. Nachmittags Stadtrundfahrt in Jaipur, die nach Maharaja Jai Singh benannt wurde. Der Prinz war sehr interessiert an Astronomie und erschuf mit dem Observatorium - Jantar Mantar - eine riesige Anlage von einer Präzision, die heute kaum nachvollziehbar ist. Bis zu 30 m hoch sind die beiden Schenkel der Sonnenuhr, die die Tageszeit bis auf wenige Sekunden anzeigte. Besuch des Stadtpalastes, ehemaliger Herrschersitz, jetzt zum Teil als Museum eingerichtet. Es finden sich großartige Stücke an Malereien, mit Rajput- und Moghul-Einflüssen, eine große Anzahl Kleidungsstücke, umfangreiche Waffensammlung und aufwendige Stücke wie Elefantensänften, Teppiche und Wandbehänge. Fahrt durch die rosarot schimmernde Altstadt und zum Hawa Mahal, dem "Palast der Winde". Die Fassade mit Gängen dahinter diente als Sichtschutz für die Konkubinen das Maharaja, die nicht gesehen wurden, aber doch am Gesellschaftsgeschehen teilhaben sollten. Übernachtung in Jaipur.


    Tag 13 : Jaipur - Delhi

    Vormittags Ausflug zum 11 km entfernt liegenden Fort Amber. Auf dem Elefantenrücken geht es die Serpentinen hinauf zur Festung, die ursprünglich Hauptstadt bis 1728 war. Besichtigung der eindrucksvollen Festung mit Kali Tempel, Siegeshalle (Jai Mahal) und Jagmandir. Der Ritt auf dem Elefanten sollte zur Festung hinauf führen, denn wenn man von oben startet, umlagern einen die Souvenirhändler, was in den Stallungen am Fuß des Berges nicht geschieht.
    Anschließend fahren Sie zurück nach Delhi. Check-in im Hotel. Rest des Tages zur freien Verfügung. Übernachtung in Delhi.


    Tag 14 : Delhi

    Stadtbesichtigung in Alt- und Neu-Delhi. Die Tour beginnt mit dem Raj Ghat, der Gedenkstätte für Mahatma Gandhi, es geht weiter mit der Fahrrad-Rikscha vorbei am Roten Fort zur Jama Masjid, der größten Moschee in Indien, die bis zu 25.000 Gläubige aufnehmen kann. Sie setzen die Tour fort nach Neu-Delhi und besuchen das Qutab Minar mit dem 73 m hohen Turm, ein Vorbild der islamisch-indischen Minarettenarchitektur, weiter zum Grabmal des Humayun, nach dem das Taj Mahal entworfen wurde, zum imposanten India Gate und vorbei am gewaltigen Parlamentsgebäude. Am späten Abend Fahrt zum Flughafen rechtzeitig zu Ihrem Abflug.
     

 

Taj Mahal




Palast der Winde


 



Jaisalmer



Lake Palace Udaipur

 

Sam Sanddünen bei Jaisalmer

 












Ranakpur

 

 



Anzahl Personen

2

4

EZ-Zuschlag

3-4 Sterne Hotels
01.06.16 - 30.06.17

2.079

1.755

619

Individualreise - alle Preise in Euro pro Person, ab/bis Delhi, gültig bis 30.06.2017.

Die Nationalparks sind teilweise geschlossen - bitte bei uns erfragen. Tourstart täglich möglich!

Im Preis eingeschlossene Leistungen:
  • Unterbringung in den angegebenen Hotels oder gleichwertig
  • Verpflegung: Amerikanisches Frühstück, in den Nationalparks Kanha, Bandhavgarh, Ranthambore Vollpension
  • Alle Transfers und Besichtigungen
  • Alle Eintrittsgelder inklusive Nationalparkgebühren
  • Tierbeobachtungen im Jeep in den Nationalparks wie angegeben
  • Begrüßung am Flughafen bei Ankunft
  • Englischsprachige, örtliche Reiseleitung
  • Fahrrad-Rikscha Tour in Bharatpur, Elefantenritt/Jeepfahrt in Amber, Rikschafahrt in Alt-Delhi
Nicht im Preis eingeschlossen:
  • Visagebühren
  • Ausgaben persönlicher Natur
  • Weitere Mahlzeiten
  • Trinkgelder
Ort Empfohlene Hotel (3-4 Sterne oder vergleichbar)
Delhi
Kanha
Bandhavgarh
Khajuraho
Agra
Bharatpur
Ranthambore
Jaipur
Delhi
Radisson Blu****
The Baagh****
Tiger Lagoon***+
Ramada***+
Clarks Shiraz***+
Laxmi Vilas Palace (Heritage Hotel)
Ranthambore Regency***+
Ramada****
Radisson Blu****

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