Bhutan - Auf Schusters Rappen durch das Land des Glücks, 16 Tage/15 Nächte, Zubuchertour mit deutschsprachiger Reiseleitung
09.05. - 24.05.16 ab/bis Paro

Paro - Haa Tal - Thimphu - Gangtey - Trongsa - Jakar - Chumey - Wangdue Phodrang - Paro

Wie könnte man ein Land besser kennen lernen, als zu Fuss. Diese Reise durch das kleine Königreich am Fuße des Himalaya, eingepfercht zwischen seinen Nachbarn China und Indien, ermöglicht es Ihnen auf vielen schönen Wanderungen, einzutauchen in die herrliche, oftmals noch unberührte Natur des Landes. Erleben Sie die verschiedenen Täler in ihrer Einzigartigkeit, ihren speziellen Traditionen und unvergleichlichen Bauwerken. Begeben Sie sich auf eine Reise, die Sie in ein Land entführt, dessen freundliche Menschen einen Platz in Ihrem Herzen erobern werden und das sie ein kleines Stück vom Paradies erleben lässt...

 

    Tag 01 - 09.05.16 Paro Einlass ins Reich des Donnerdrachen

    Nach einem spektakulären Flug entlang des Himalaya schlängelt sich die Maschine in das enge Parotal und man hat fast das Gefühl die Flügel würden die Berge streifen. Am Ausgang des Flughafens erwartet uns dann freudig unser Reiseleiter und Fahrer und entspannt können wir uns zurücklehnen und die Reise mit allen Sinnen geniessen. Hier in Bhutan verschmelzen Vergangenheit und Zukunft in einem lebendigen Kulturerbe und die Religion spielt eine fundamentale Rolle im Leben der Bewohner. Je nach Ankunftszeit erkunden wir bereits erste Sehenswuerdigkeiten im Parotal, wie den mächtigen Rinpung Dzong und den kleinen mystischen Kichu Lhakhang.
    Übernachtung in Paro.

    Tag 02 - 10.05.16 Paro - Haa Tal Über den höchsten Pass Bhutans

    Am Morgen geht es auf einer 35 km langen Serpentinenstrasse hinauf zum 3.988 m hohen Chele La, dem höchsten befahrbaren Pass in Bhutan. Auf dem Weg zum Pass erwartet Sie bereits ein tolles Panorama von Jhomolhari und Jichu Drake, zwei markante schneebedeckte Gipfel und Sitz der Berggötter Bhutans. Rechter Hand schmiegt sich ein kleines Nonnenkloster (Kila Nunnery) unter eine Felswand, das als das erste Nonnenkloster in Bhutan gilt und bereits im 9. Jahrhundert entstanden sein soll. Der Pass gilt als Grenze zwischen dem Paro und dem Haa Tal und auch in heutiger Zeit wird er noch für s.g. "Luftbestattungen" von Kindern genutzt. Von der Passhöhe erreicht man über den Kamm in ca. 1 ½ Stunden ein kleines Steinhaus, das früher als Meditationsklause diente. Rechter Hand führt ein Weg hinunter zur Kila Nunnery, Sie biegen aber nach links ab und es eröffnen sich wunderschöne Ausblicke auf das Haa Tal. Nach ca. 30 Minuten bergab erreichen Sie eine Yakalm, die sich in eine Senke am Waldrand kauert. Hier wird Yakkäse und Yakbutter hergestellt, die dann am Markt in Haa verkauft wird. Im Mai blühen hier auf den Hängen wunderschöne Rhododendronbüsche von zartrosa bis hin zu gelb/orangenen Farbtönen. Im Herbst sind die Hänge mit lila farbenen Bergblumen und Edelweiss bedeckt. Nach einem Besuch bei der Alm geht es in den Wald hinein, dessen Bäume mit dichten Flechten und Moosen behangen sind. Der Pfad führt nun überwiegend bergab und immer wieder ergeben sich schöne Ausblicke auf Teile des Haa Tals. Das Haa Tal liegt durchschnittlich auf ca. 2.700 m Höhe, das heisst es sind 1.300 Höhenmeter bergab. Nach 1 ½ Stunden durch den Wald zweigt ein Weg nach links ab, der zu einem kleinen Dorf namens Watsha hinunter führt. Das Dorf hat ein schönes Kloster und ist eng zusammen gebaut. Von hier sind es noch ca. 20 Minuten auf einer einfachen Strasse bis zum Endpunkt der Wanderung, wo das Fahrzeug wartet. Nachdem wir uns beim Mittagessen gestärkt haben geht es zu der gemütlichen Heritage Logde weiter hinten im Tal, wo wir nach dem Einchecken und einer kurzen Pause noch das angrenzende Dorf erkunden.
    Übernachtung in Haa.

    Tag 03 -11.05.16 Haa Tal - Geschichten um den Schutzgott Ap Chundu

    Am heutigen Tag entdecken wir zu Fuss die Besonderheiten dieses wunderschönen Tales und wandern direkt von der Lodge aus zu einem gegenüberliegenden Kloster auf einem Berghang und weiter zu kleinen Dörfern wie Chenka Gom, Tsenka Wom und Langlo und entlang des Tales wieder zurück. Unser Reiseleiter erklärt uns dabei die Besonderheiten der "Haps" wie die Bewohner genannt werden und was es hier an kulinarischen Köstlichkeiten so gibt und wer Ap Chhundu ist. Im Garten der Lodge können wir dann bei einer Tasse Kaffee oder Tee noch die letzten Sonnenstrahlen geniessen.
    Übernachtung in Haa.

    Tag 04 - 12.05.16 Haa - Thimphu Weiter in die Hauptstadt

    Nach einem gemütlichen Frühstück geht es erstmal eine Weile mit dem Bus weiter entlang des Tales, vorbei an kleinen Ortschaften und schön bemalten Bauernhäusern. Es dauert ca. 3 Std. von Haa bis nach Chuzom, wo die Strasse nach Thimphu abzweigt. Kurz vorher steht rechter Hand der Dobji Dzong, der ehemals als Gefängnis diente, jetzt aber nur noch ein kleines Kloster besitzt. Ein Spaziergang dorhin lohnt sich und man kann sich etwas die Füsse vertreten. Von Chuzom braucht man dann nur noch ca. 45 Minuten bis das reich verzierte Eingangstor den Einlass in die Hauptstadt ermöglicht. Thimphu liegt in einem Talkessel, der von bewaldeten Hängen umgeben ist, die auf fast 4000 m hinauf reichen. Auf einer Seite wird die Stadt vom mächtigen Trashi Chho Dzong begrenzt, in dem auch der König sein Büro hat. Zuerst besuchen wir den Memorialchorten, hier versammeln sich viele alte Leute um Gebetsmühlen zu drehen und Mantras murmelnd den Chorten zu umrunden. Anschliessend geht es hinauf zum Takin Freigehege, wo man das Nationaltier Bhutans aus der Nähe beobachten kann. Über den Ortsteil Motithang geht es dann auf einer Ringstrasse hinunter zum Dzong und auch das neue grosse Gerichtsgebäude wurde hier 2015 fertiggestellt. Den späten Nachmittag können wir noch für einen Bummel auf eigene Faust nützen.
    Übernachtung in Thimphu.

    Tag 05 - 13.05.16 Das malerische Seitental

    Am Morgen geht es erstmal hinauf zu riesigen Buddha Statue, die über dem Tal thront und die einen schönen Blick auf die Umgebung ermöglicht. Unweit vom Stadtkern entfernt liegt ein malerisches Seitental, wo wir dann wieder eine herrliche Wanderung unternehmen. Erst geht es vorbei am Königspalast zum kleinen Ort Dechenchoeling mit seinem Armeestützpunkt, rechter Hand liegt das Kloster Pangri Zampa, in dem auch Astrologie gelehrt wird. Anschliessend steigt die Strasse an zu einem kleinen Pass und windet sich dann am Fluss entlang bis zum Talende, wo die Klöster Cheri und Tango am Berghang kleben. Die Wanderung zum Kloster Tango führt durch schönen Bergwald, vorbei an einer Stupa und kleinen Häuschen, in denen die Mönche wohnen. Das Kloster dient als wichtige Ausbildungsstätte für zukünftige buddhistische Lehrer und etwas unterhalb entsteht sogar eine buddhistische Universität. Nach der Wanderung schmeckt das Picknick am Fluss dann ganz besonders. Am Nachmittag besuchen wir dann noch eine kleine private Schule für traditionelle Handwerkskünste, in der Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen das Thankha Malen, Schnitzen und Weben lernen. Eine der Schülerinnen wird uns hierzu jeweils etwas über die jeweiligen Techniken erklären. Am Abend gibt es dann noch im Restaurant ein kleines Folklore Programm mit verschiedenen Tanz- und Gesangsdarbietungen aus verschiedenen Regionen Bhutans.
    Üebernachtung in Thimphu.

    Tag 06 - 14.05.16 Thimphu - Gangtey Das bezaubernde Phobjika Tal

    Wir verlassen Thimphu und es geht hinauf zum knapp über 3.000 m hohen Dochu La Pass. Das Wahrzeichen des Passes sind seine 108 Chorten, die zum Gedenken an kriegerische Auseinandersetzungen mit indischen Rebellen erbaut wurden. Bei gutem Wetter kann man von hier aus die schneebedeckten Gipfel der Berge an der Grenze zu Tibet sehen inklusive dem höchsten Berg Bhutans dem Gangkhar Phuesum. Auch ein kleines Kloster, das Druk Wangyel heisst, steht auf dem Pass und lädt zu einer Besichtigung ein. In langen Serpentinen windet sich die Strasse nun hinunter ins liebliche Tal von Wangdue Phodrang, durch das sich ein breiter Fluss schlängelt. Wir überqueren den Wangdi Chhu und die traurige Ruine des abgebrannten Dzongs erinnert an das verhehrende Feuer, das das Bauwerk im Sommer 2012 zerstört hat. Die Aufbauarbeiten werden wohl noch viele Jahre dauern. Hinter Wangdue geht es dann gemächlich hinauf zum Pele La, allerdings zweigt die Strasse kurz vor dem Pass ab ins Phobjikha Tal, das von einem Gletscher gebildet wurde und als ein wichtiges Naturreservat dient. Hier verbringen nämlich die seltenen Schwarzhalskraniche den Winter, die ansonsten in Tibet leben. Im Kranich Infocenter können wir Einiges über die Tiere und ihren Lebensraum erfahren. Der kleine Ort Gangtey wird von einem grossen Kloster überragt, das zum Nyigma Orden gehört. Von dort aus starten wir dann zu unserer Wanderung auf dem Nature Trail, der Sie durch das Tal führt und das Leben der hier ansässigen Bauern veranschaulicht.
    Übernachtung in Gangtey.

    Tag 07 - 15.05.16 Gangtey - Trongsa Weiter ins Landesinnere

    Und wieder heißt es die Wanderschuhe anziehen, denn wir nehmen nicht die Straße zurück zum Pass, sondern durch alpinen Hochwald geht es zu Fuß erstmal hinauf zu einer kleinen Einsiedelei, in die sich manchmal Mönche zum Meditieren zurückziehen. Von dort führt ein Pfad über einen Bergrücken hinüber in die Gegend um Rukhubji, wo wir wieder auf die Strasse nach Trongsa stossen wo unser Fahrzeug wartet. Nach dieser ausgiebigen Wanderung erwartet uns ein schmackhaftes Mittagessen in einem nahegelegenen Restaurant. Mit dem Bus geht es dann vorbei an der grossen Stupa von Chendebji bis nach Trongsa, einem kleinen verträumten Städtchen, das einst die Geschichte Bhutans prägte und den ersten König hervorbrachte. Übernachtung in Trongsa.

    Tag 08 - 16.05.16 Trongsa - Jakar (Bumthang)

    Wieder wartet ein Pass auf uns, der Yotong La, den es kurz nach Trongsa zu überwinden gilt. Er bildet die Grenze zwischen West- und Zentralbhutan und die Passhöhe wird ebenfalls durch einen Chorten markiert. Unterhalb des Passes liegt das weitläufige Chumey Tal, das erste der vier Täler Bumthangs. Erst erreichen wir Zugney, die Heimat vieler Weber. Yatras, eine Spezialitaet Bumthangs sind Rollen aus gemustertem Wollstoff, die auf Pedalwebstuehlen mit der Hand gewebt werden und z.B. als Sofabezug genutzt werden. Viele der Frauen hier verdienen sich so ein Zubrot zum spärlichen Einkommen der Familie. Natürlich haben wir die Gelegenheit beim Weben zuzuschauen und das eine odere Mitbringsel zu erwerben. Nach weiteren 2 Kilometern kommen wir nach Prakhar, einem malerischen Dorf, das auf einem Plateau über einer Flussbiegung liegt. Prakhar wurde Ende des 16. Jahrhunderts von Tenpe Nyima erbaut, dem Enkel von Pema Lingpa, der in der Bumthang Region hoch verehrt wird. Tenpe Nyima hatte eine Vision, die ihm eingab, genau an dieser Stelle ein Kloster zu gründen. Erstaunlicherweise schienen die Bauarbeiten auch in der Nacht Fortschritte zu machen und die Dorfbewohner beobachteten, wie nach Einbruch der Dunkelheit weisse Affen am Bau tätig waren. Deshalb heisst der Ort "weisser Affe". Nach einem kleinen Pass (Kiki La) wird bereits der Dzong des Weissen Vogels sichtbar, der sich über dem Choeskhor Tal erhebt, das auch als das Haupttal der Bumthang Region gilt. Hier besuchen wir noch das Lhodrakarchu Kloster, das sowohl wegen seiner Ausdehnung als auch wegen der dominierenden Lage oberhalb des Städtchens Jakar nicht zu übersehen ist. Es liegt dem Dzong gegenüber und seine Terrasse bietet einen schönen Blick auf die Umgebung. Das Kloster gleicht eher einer tibetischen Anlage und ist tatsächlich nach dem grossen Kloster Lhodrak, unmittelbar an der Grenze zu Tibet benannt.
    Übernachtung in Jakar.

    Tag 09 - 17.05.16 Jakar - Im Herzen des Buddismus

    Der heutige Spaziergang durch das Tal fängt bereits bei der gemütlichen Lodge an, wo wir übernachten. Er führt auf flachem Terrain vorbei an den wunderschönen Klöstern von Jambay und Kurjey, dann über den Fluss zum Kloster Tamsing. Das Mittagessen gibt es dann in einem traditionellen Bauernhaus, das bekannt ist für seine gute Küche, die aus traditionellen Gerichten der Region besteht. Wer Lust hat kann dann anschließend etwas dem Nationalsport frönen und sich an Pfeil und Bogen aus Bambus erproben. Kurz bevor man wieder den Ortskern erreicht, liegt die Schweizer Bierbrauerei und auch die Käserei, die von Fritz Maurer gegründet wurde, der vor vielen Jahren nach Bhutan kam. Vielleicht ist Herr Maurer ja sogar zuhause und bereit, eine Führung zu übernehmen. Ein kurzer abschließender Bummel durch das kleine Städtchen beschließt diesen tollen Tag.
    Übernachtung in Jakar.

    Tag 10 - 18.05.16 Jakar/Bumthang - Das Ura Tal

    Heute geht es erstmal durch herrlichen Pinienwald gen Osten mit einem ersten Stopp bei der Pilgerstätte Membartsho, wobei es sich um ein Wasserbecken handelt, dass in einer engen Schlucht liegt in dem heilige Schätze gefunden wurden. Über den 3.600 m hohen Ura La geht es dann weiter ins Ura Tal und kurz nach dem Pass nehmen Sie eine Abkürzung zu Fuss hinunter zu dem grossen Kloster des Tales, das eine riesige Statue von Guru Rinpoche beherbergt, der bei seinem Besuch das Tal von der Lepra befreite. Der grösste Teil von Ura liegt rechts neben der Hauptstrasse auf einer Höhe von 3.100 Metern. Die alten Familien von Ura haben seit der Einführung der Monarchie unzählige hohe Beamte gestellt. Wir übernachten heute in einem Heritage Bauernhaus in der Nähe des Klosters in einfachen Zimmern.

    Tag 11 - 19.05.16 Bumthang - Shingkhar Tal - Chumey Tal

    Unweit von Ura führt eine ungeteerte Strasse ins eher unbekannte Shinkhar Tal. Die Forststrasse führt über einen kleinen Pass und senkt sich dann zum 3.400 m hoch gelegenen Dorf Shingkhar hinab. Zur Besichtigung des Dorfklosters, das im Jahr 1350 entstand muss man das Dorf durchqueren, das sich mit seinen schönen Steinhäusern recht ansehnlich präsentiert. Wir unternehmen eine kleine Wanderung und auf der erst kürzlich entstandenen, landschaftlich sehr reizvollen Strecke geht es dann mit dem Auto von Ura direkt zurück ins Chumey Tal.
    Übernachtung in Chumey.

    Tag 12 - 20.05.16 Bumthang - Wangdue Phodrang Zurück in den Westen

    Über den Yotong La erreichen wir wieder Trongsa und hier besuchen wir zuerst das schöne Museum im Ta Dzong, wo Sie viel über die Geschichte des Landes und seinen Monarchen erfahren. Vom Museum spazieren Sie hinunter durch das kleine Städtchen zum Dzong, der sich über der Schlucht des Mangde Flusses erhebt. Vom Dzong aus kann man kilometerweit sehen und in früheren Zeiten konnte nichts der Wachsamkeit des dort stationierten Postens entgehen. Darüber hinaus ist der Dzong so gebaut, dass der Reisende gezwungen war, ihn zu passieren, egal aus welcher Richtung er kam. So kontrollierte er den gesamten Verkehr zwischen Osten und Westen. Trongsa heisst "neues Dorf", da es relativ spät im Jahre 1543 gegründet wurde. Am Nachmittag geht die Fahrt dann weiter bis nach Wangdue Phodrang, wo wir übernachten.

    Tag 13 - 21.05.16 Wangdue Phodrang - Das mediterrane Punakha Tal!

    Auf der kurzen Fahrt in das Tal besuchen Sie erst den farbigen Wochenmarkt in Kuruthang mit Produkten aus der Region. Dann geht es ein Stück mit dem Auto bis nach einer Biegung der imposante Punakha Dzong ins Blickfeld kommt. Wie ein gestrandetes Schiff liegt das mächtige Gebäude auf einer Landzunge die von zwei klaren Gebirgsflüssen umspült wird. Über eine traditionelle Holzbrücke erreichen Sie das Bauwerk, das zu den Meisterwerken bhutanischer Architektur gehört. Die reichhaltig verzierten Innenhöfe und die riesige Gebetshalle wurden von den besten Künstlern des Landes gestaltet. Nach dem Besuch im Dzong geht es ein Stück zu Fuss zur längsten Hängebrücke Bhutans, die den Mo Chhu (Vaterfluss) überspannt. Dort wartet bereits unser Fahrzeug um uns tiefer in das abgelegene Seitental zu bringen. Wieder überqueren wir den Fluss, diesmal mit dem Auto und starten beim kleinen Dorf Samdenkha zu unserer ca. 5 stündigen Wanderung. Vorbei an dem malerischen Dorf geht es ca. 2 ½ Stunden stetig bergauf bis wir schliesslich das kleine Kloster Chiligang, was übersetzt Katzenberg bedeuet, erreichen. Die Geschichte wie es zu diesem Namen kam erfahren wir bei einem gemütlichen Picknick vor dem Kloster. Von nun an geht es bergab. Durch herrlichen Pinienwald mit schönen Ausblicken auf die Umgebung, windet sich der Pfad hinunter ins Tal und nach ca. 2 Std. gelangen wir wieder zum Ausgangspunkt, dem Punakha Dzong zurück.
    Übernachtung in Wangdue Phodrang.

    Tag 14 - 22.05.16 Wangdue Phodrang - Paro Zurück nach Paro

    Am Morgen spazieren wir erst noch zum kleinen Chimi Lhakhang, der auf einem kleinen Hügel steht unter dem eine Dämonin begraben liegt. Der Lhakhang ist dem heiligen Narren Drukpa Kinley geweiht, der die böse Dämonin bezwungen und getötet hat, wodurch sie sich in einen Schutzgott verwandelt hat. Paare mit Kinderwunsch pilgern zu dem Kloster und so manches Bild im Lhakhang zeugt von der wundersamen Wirkung. Anschliessend geht es über den Dochu La wieder zurück nach Paro mit einem Stopp am Simtokha Dzong, dem ältesten Dzong Bhutans.
    Übernachtung in Paro.

    Tag 15 - 23.05.16 Paro - Das Wahrzeichen Bhutans

    Heute erwartet uns das letzte Highlights der Reise, die wunderschöne Wanderung hinauf zum Taktshang Kloster, das sich in einer Höhe von 2.950 Metern auf einem Felsvorsprung über dem Tal erhebt. Von unten kann man kaum den Weg erkennen, der hinueber zum Klosterkomplex führt und die Legende, das Guru Rinpoche hierher "geflogen" ist, erscheint einem nicht so abwegig. Mehrere Gebäude kleben an dem schwarzen Felsen und ragen ca. 800 m über dem Tal auf. Viele tibetische Heilige kamen hierher, um an diesem hoch spirituellen Ort zu meditieren, allen voran Milarepa bereits im 11. Jahrhundert. Auch hier gilt "der Weg ist das Ziel" und die ca. 2 stündige Wanderung hinauf zum Kloster zählt mit zu den schönsten in ganz Bhutan. Ein letzter Bummel durch das kleine Städtchen Paro beschliesst den Tag und beim letzten gemeinsamen Abendessen werden nochmal die wunderbaren Erlebnisse ausgetauscht.
    Übernachtung in Paro.

    Tag 15 - 24.05.16 Paro

    Am Morgen heißt es, schweren Herzens Abschied nehmen von diesem wunderschönen Land und seinen liebenswerten Bewohnern. Transfer zum Flughafen und Rückflug zum Zielort Ihrer Wahl. Tashi Delek!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

Termin Sonderreise pro Person im DZ Zuschlag Einzelzimmer
09.05. - 24.05.16 3.509 415

Alle Preise in Euro pro Person ab/bis Paro, Einzelzimmer sind nur auf Anfrage möglich. Mindestteilnehmerzahl 3 Personen, maximal 7 Personen.
Zubringerflüge auf Anfrage.

Im Preis eingeschlossene Leistungen:
  • Reiseverlauf wie beschrieben mit deutschsprachiger Reiseleitung
  • 13 Übernachtungen in landesüblichen Mittelklasse-Hotels im Doppelzimmer
  • 1 Übernachtung im Farmhouse
  • Verpflegung: Vollpension
  • Alle Fahrten und Transfers
  • Eintrittsgelder für Museen
  • Begrüßung am Flughafen bei Ankunft
  • Visum bei der Ankunft
  • Betreuung durch unseren deutschsprachigen Partner
Nicht im Preis eingeschlossen:
  • Flug mit Druk Air nach/von Paro
  • Ausgaben persönlicher Natur
  • Trinkgelder

Für weitere Informationen oder zum Buchen bitte hier klicken


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